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Börse, 8. Januar

Aktienmarkt schließt erneut deutlich schwächer

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag erneut deutlich schwächer aus dem Handel gegangen. Der Leitindex DAX verlor 1,2 Prozent auf 4880 Punkte. Der MDAX gab 3,3 Prozent auf 5590 Zähler ab, und der TecDAX fiel um 3,3 Prozent auf 502 Punkte. Bestimmendes Thema unter Händlern waren die Teilverstaatlichung der Commerzbank und die Rede des künftigen US-Präsidenten.

Auch an der New Yorker Wall Street notierten die Kurse im frühen Handel leichter. Der Dow-Jones-Index fiel bis 17.45 Uhr MEZ um 1,0 Prozent auf 8674 Punkte. Der Nasdaq Composite sank um 0,3 Prozent auf 1594 Zähler. Belastend wirkte vor allem die Rede des designierten US-Präsidenten Barack Obama, der vor einer dramatischen Verschlechterung der Wirtschaftslage in den USA warnte, wenn weitere konjunkturstützende Maßnahmen ausblieben.

Der Euro wurde am Abend fester zu 1,3733 Dollar gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,3617 Dollar festgestellt hatte. Die Kaufwelle beim Euro wurde durch die Gewinnwarnung des weltgrößten Einzelhändlers Wal Mart ausgelöst. Diese sei dahingehend interpretiert worden, dass der Konsum und damit die Wirtschaft in den USA noch lange nicht in Schwung kommen wird, so Stimmen aus dem Handel.

Stärkster Verlierer im DAX waren Commerzbank mit einem Minus von 13,8 Prozent auf 5,25 Euro. Damit reagierten die Anleger auf die bekanntgegebene Teilverstaatlichung der zweitgrößten deutschen Bank. Infineon verloren 10,5 Prozent auf 1,07 Euro. Deutsche Postbank gaben 8,8 Prozent auf 14,31 Euro ab.

Gefragt waren hingegen Linde, die sich um knapp 3,0 Prozent auf 63,79 Euro verteuerten. SAP legten um 1,7 Prozent auf 27,14 Euro zu.

In der zweiten Reihe brachen Praktiker um 17,2 Prozent auf 6,00 Euro ein und reagierten damit auf die schlechter als erwartet ausgefallenen Umsatzzahlen zum vergangenen Geschäftsjahr. Leoni fielen um 11,9 Prozent auf 11,08 Euro. Auf der anderen Seite stiegen Continental um 5,3 Prozent auf 31,04 Euro.

Im TecDAX führten Aixtron die Verlierer mit einem Minus von 9,6 Prozent auf 4,16 Euro an. Manz Automation verbilligten sich um 8,3 Prozent auf 36,69 Euro. Gesucht waren hingegen Jenoptik mit einem Plus von 7,8 Prozent auf 5,91 Euro.

(Redaktion)


 


 

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