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Börse, 26. Januar

Aktienmarkt schließt freundlich - Banken und US-Daten stützen

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Montagnachmittag nach guten Vorgaben aus den USA weiter zugelegt. Der Leitindex DAX gewann 3,5 Prozent auf 4327 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich bis auf 4372 Zähler gestiegen war. Der MDAX legte 3,4 Prozent auf 4927 Punkte zu, und der TecDAX stieg um 2,2 Prozent auf 460 Zähler.

Händler verwiesen auf den Dow-Jones-Index, der nach Veröffentlichung überraschend positiver US-Konjunkturdaten zulegte. Viele Anleger seien in der vergangenen Woche vorsichtig geworden und könnten nun in den Markt zurückkehren.

An der New Yorker Wall Street legte der Dow-Jones-Index bis 17.50 Uhr MEZ um 0,9 Prozent auf 8149 Punkte zu. Der Nasdaq-Composite verzeichnete ein Plus von 1,4 Prozent auf 1497 Zähler. Impulsgeber waren zum Wochenstart die guten Vorgaben der europäischen Banken sowie die überraschend positiven Daten vom heimischen Immobilienmarkt.

Der Euro verzeichnete kräftige Kursgewinne und notierte am Abend bei 1,3152 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte am Mittag einen Referenzkurs von 1,2990 festgelegt. Im Handel wurde von einem leicht gestiegenen «Risiko-Appetit» berichtet, nachdem der Dollar in der Vorwoche noch als sicherer Hafen das Interesse auf sich gezogen hatte. Kräftige Kurserholungen an den Aktienmärkten rundeten das Bild ab.

Im DAX führten Volkswagen die Gewinner an. Die Papiere legten 8,4 Prozent auf 255,29 Euro zu. Deutsche Postbank gewannen 8,0 Prozent auf 8,26 Euro. Auch Allianz und Deutsche Bank legten mehr als sieben Prozent zu. Infineon waren erneut stärkster Verlierer mit einem Minus von 7,4 Prozent auf 0,63 Euro. Die Unsicherheit, wie viel und wann Infineon für die Zahlungsunfähigkeit der Tochter Qimonda zahlen muss, laste auf der Aktie, sagt ein Händler. ThyssenKrupp verloren 5,3 Prozent auf 15,67 Euro.

In der zweiten Reihe waren vor allem Praktiker gesucht. Die Aktien stiegen um 8,3 Prozent auf 5,37 Euro. Vossloh gewannen knapp acht Prozent und Aareal Bank 7,1 Prozent. Continental hingegen standen wie erwartet deutlich unter Druck. Die Papiere verbilligten sich um 16,3 Prozent auf 14,31 Euro. Continental und Schaeffler bemühen sich um öffentliche Hilfen. Damit würden sich die Befürchtungen des Marktes bestätigen, sagten Händler. Schaeffler habe sich mit dem Continental-Kauf wohl übernommen.

Im TecDAX waren vor allem Wirecard gesucht und legten 15,0 Prozent auf 4,60 Euro zu. Centrotherm und Repower gewannen jeweils mehr als sieben Prozent. Die Verlierer wurden von Jenoptik angeführt. Die Aktie verbilligte sich um 7,3 Prozent auf 5,10 Euro. Das Unternehmen hatte am Montag seine Geschäftszahlen für 2008 veröffentlicht, aber keine Prognose abgegeben.

(Redaktion)


 


 

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