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Börse, 2. September

Aktienmarkt schließt nahezu unverändert - Commerzbank bricht ein

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag ohne große Veränderungen geschlossen. Der DAX schloss nahezu mit dem Eröffnungskurs von 6422 Punkten. Der TecDAX legte 0,1 Prozent auf 828 Zähler zu. Der MDAX verlor 0,5 Prozent auf 8641 Zähler. Im Mittelpunkt standen nach dem Dresdner-Bank-Deal vor allem die Papiere von Commerzbank und Allianz.

Marktteilnehmer sprachen von einem ruhigen Handelsverlauf, da die
New Yorker Wall Street aufgrund des Feiertags «Labor Day» geschlossen
blieb. Insgesamt zeigt sich der Aktienmarkt unverändert von schwachen
Vorgaben aus den USA und Japan sowie unerwartet schlechten
Juli-Einzelhandelsumsätzen aus Deutschland belastet.

Der Euro notierte am Abend bei 1,4615 Euro etwas leichter, nachdem
die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von
1,4621 Dollar festgestellt hat. Auch verlief das Geschäft aufgrund
des «Labor Day» in den USA wie erwartet ruhig und bei dünnen
Umsätzen. Der überraschende Rücktritt des japanischen
Ministerpräsidenten Yasuo Fukuda habe nur kurzfristig leichte
Bewegungen am Devisenmarkt ausgelöst, hieß es von Beobachtern.

Im DAX brachen Commerzbank um 10,2 Prozent auf 18,04 Euro.
Beobachter verwiesen auf den Kauf der Dresdner Bank von der Allianz
für knapp zehn Milliarden Euro. Für einige Analysten war der
Kaufpreis doch höher als erwartet. Die Allianz schloss hingegen
nahezu unverändert bei 114,14 Euro. Zweitstärkster Verlierer waren
ThyssenKrupp mit einem Minus von 1,7 Prozent auf 33,64 Euro. Gefragt
waren auf der anderen Seite vor allem Deutsche Lufthansa mit einem
Plus von 2,1 Prozent auf 15,00 Euro. Daneben waren vor allem
Autowerte gesucht. Daimler, BMW und Volkswagen notierten fester.

Im MDAX führten ProSiebenSat.1 mit einem Minus von 4,3 Prozent auf
6,69 Euro die Verlierer an. Arcandor fielen um 4,1 Prozent auf 5,19
Euro zurück. Auf der anderen Seite verbesserten sich hingegen vor
allem IVG Immobilien mit einem Plus von 3,6 Prozent auf 13,02 Euro.

Im TecDAX waren vor allem Repower Systems gesucht, die sich um 4,4
Prozent auf 234,90 Euro verteuerten. Singulus stiegen um 3,4 Prozent
auf 7,00 Euro. Auf der anderen Seite gaben vor allem IDS Scheer nach
einem Wechsel an der Spitze des Unternehmens 7,2 Prozent auf 8,45
Euro nach. Auch Roth & Rau verloren 2,7 Prozent auf 34,31 Euro.

(rheinmain)


 


 

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