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Börse, 11. September

Aktienmarkt schließt uneinheitlich - Deutsche und Postbank verlieren

(ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag überwiegend leichter geschlossen. Der Leitindex DAX verlor 0,5 Prozent auf 6179 Zähler und der MDAX gab um 0,8 Prozent auf 7964 Punkte nach. Dagegen stieg der TecDAX um 0,8 Prozent auf 747 Zähler. Im Mittelpunkt des Interesses stand die Entwicklung um die Postbank. Medienberichten zufolge soll am Freitag eine Entscheidung zugunsten der Deutschen Bank fallen.

Belastet von der Angst vor einem durch die mögliche Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers ausgelösten Dominoeffekt für das gesamte US-Finanzsystem zeigte sich die New Yorker Wall Street am Donnerstag im Verlauf schwächer. Bis 17.45 Uhr verlor der Dow-Jones-Index 0,4 Prozent auf 11 219 Punkte. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index notierte unverändert bei 2229 Zählern.

Der Euro notierte am Abend bei 1,3921 Dollar, nachdem die Europäische Zentralbank am Mittag einen Referenzkurs von 1,3934 Dollar festgestellt hatte. Im Tagesverlauf war die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3882 Dollar gefallen und damit erstmals seit dem 18. September 2007 unter die Marke von 1,39 Dollar gesunken.

Im DAX standen Deutsche Bank und Postbank unter Druck und verloren 2,6 beziehungsweise 1,6 Prozent auf 59,40 und 45,77 Euro. Dagegen stiegen Deutsche Post um 1,2 Prozent auf 16,15 Euro. Tagesverlierer waren adidas mit einem Minus von 3,3 Prozent auf 37,10 Euro. Auch Deutsche Börse und MAN fielen um mehr als drei Prozent. Tagesgewinner waren Volkswagen, die vor der Aufsichtsratssitzung am Freitag 3,4 Prozent auf 212,16 Euro stiegen.

In der zweiten Reihe verzeichneten Arcandor einen Kursrutsch von knapp 9 Prozent auf 4,45 Euro. IVG Immobilien verloren knapp acht und Praktiker rund sieben Prozent. Stärkster Gewinner waren EADS mit einem Plus von 2,8 Prozent auf 16,35 Euro.

Im TecDAX stiegen Nordex um 7,8 Prozent auf 22,20 Euro, nachdem das Unternehmen einen Großauftrag aus Dänemark mitgeteilt hat. Conergy legten 5,7 Prozent auf 8,56 Euro zu. Das Unternehmen hatte den Verkauf der Mehrheit an seiner Solarfabrik in Frankfurt (Oder) an den südkoreanischen Elektronikkonzern LG bekanntgegeben. Die Verlierer wurden von Drägerwerk angeführt, die 1,4 Prozent auf 41.30 Euro verloren.

(rheinmain)


 


 

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