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Börse, 16. Januar

Aktienmarkt schließt uneinheitlich - Finanztitel erneut schwach

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist nach dem festeren Handelsauftakt am Donnerstag im weiteren Verlauf deutlich ins Minus gerutscht. Der Leitindex DAX verlor 1,9 Prozent auf 4337 Punkte. Der MDAX fiel um 1,1 Prozent auf 5068 Zähler. Lediglich der TecDAX konnte um 1,0 Prozent auf 460 Punkte anziehen. Erneut verloren dabei allen voran Bankentitel.

In New York begann der Handel am frühen Abend ebenfalls mit Abschlägen. Bis 17.45 Uhr verlor der Dow-Jones-Index 2,0 Prozent auf 8038 Punkte. Der technologielastige Nasdaq-Composite büßte 1,6 Prozent auf 1465 Zähler ein. Auch hier lasteten wiederholt die Kursverluste bei den Banken auf dem Handel, sagten Analysten. Zudem habe es enttäuschende Daten vom Arbeitsmarkt gegeben.

Der Euro wurde am Abend zu 1,3083 Dollar erneut leichter gehandelt. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank ( EZB ) einen Referenzkurs von 1,3085 Dollar festgelegt. Am Nachmittag hatte die EZB auf ihrer Ratssitzung eine weitere deutliche Zinssenkung um 50 Basispunkte auf 2,0 Prozent beschlossen. Für Verstimmung sorgte Analysten zufolge kurz die recht klare Andeutung von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, der für die kommende Sitzung eine Pause im Zinssenkungszyklus andeutete. Einige Händler wurden nun auf dem falschen Fuß erwischt und kauften Euro. Kräftige Kursabschläge an den Börsen sorgten dafür, dass das Geld wieder den sicheren Hafen - den Greenback - ansteuerte.

Im DAX setzten Deutsche Postbank ihre Talfahrt fort. Die Papiere verloren 18,7 Prozent auf 9,63 Euro. Die geänderten Bedingungen zum Verkauf der Postbank-Beteiligung an die Deutsche Bank seien negativ für Postbank-Aktionäre, so die Analysten. Commerzbank fielen ebenfalls deutlich um 10,8 Prozent auf 3,44 Euro. Infineon sackten 6,1 Prozent auf 0,84 Euro ab. Auf der anderen Seite stiegen K+S um 3,1 Prozent auf 38,80 Euro. Siemens stiegen um 2,2 Prozent auf 43,24 Punkte. Fresenius Medical Care gewannen 1,2 Prozent auf 33,24 Euro.

In der zweiten Reihe brachen Continental um 20,4 Prozent auf 19,60 Euro ein. Hintergrund ist Beobachtern zufolge offenbar eine geplante Kapitalerhöhung. MLP fielen um knapp 12,5 Prozent auf 7,27 Euro. Lanxess fielen um 9,3 Prozent auf 12,60 Euro. Gesucht waren hingegen Rheinmetall , die sich um 6,3 Prozent auf 21,69 Euro verteuerten. Demag Cranes stiegen um 4,8 Prozent auf 17,40 Euro. Im TecDAX waren Jenoptik mit einem Plus von 10,7 Prozent auf 5,70 Euro stärkster Gewinner. Carl-Zeiss-Meditc büßten 5,5 Prozent auf 8,65 Euro ein. Daneben waren zahlreiche Erneuerbare-Energien-Werte gesucht. SMA Solar Q-Cells und Nordex notierten fester. Unter Druck standen auf der anderen Seite vor allem Smartrac mit einem Minus von 5,6 Prozent auf 8,40 Euro.

(Redaktion)


 


 

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