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Börse, 27. Januar

Aktienmarkt schließt uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstagmittag überwiegend leichter geschlossen. Der Leitindex DAX verlor 0,1 Prozent auf 4323 Punkte. Der MDAX fiel um 0,6 Prozent auf 4899 Zähler. Dagegen stieg der TecDAX stieg um 3,4 Prozent auf 475 Punkte.

Händler sprachen von Gewinnmitnahmen, nachdem sich die Erholungsrallye vom Vortag im frühen Geschäft noch fortgesetzt hatte. Nach einem laut Händlern guten Quartalsbericht von Siemens und einem starken Ifo-Geschäftsklima-Index war der DAX bis auf 4361 Punkte gestiegen.

An der New Yorker Wall Street notierten die Kurse gegen 17.50 Uhr MEZ fest. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,7 Prozent auf 8172 Punkte und der Nasdaq Composite verbesserte sich trotz schwacher Konjunkturdaten um 0,9 Prozent auf 1503 Zähler. So ist die Stimmung unter den Verbrauchern im Januar auf ein historisches Tief gefallen. Auch die Hauspreise sind weiter gesunken.

Der Euro wurde am Abend leichter zu 1,3170 Dollar gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Mittag einen Referenzkurs von 1,3174 Dollar festgestellt hatte. Am Vormittag hatte die Gemeinschaftswährung zunächst von dem besser als erwartet ausgefallenen Ifo-Geschäftsklimaindex profitiert. Das Signal müsse aber durch weitere positive Daten bestätigt werden, hieß es aus dem Handel.

Im DAX verloren Linde und Deutsche Börse jeweils gut drei Prozent auf 52,28 und 39,52 Euro. Auch die Kurse von Bayer und Metro standen unter Druck. Dagegen stiegen Infineon um 6,3 Prozent auf 0,67 Euro. Sie profitierten von den Zahlen des US-Chipherstellers Texas Instruments. Siemens legten nach der Vorlage guter Geschäftszahlen um 2,8 Prozent auf 44,77 Euro zu. Gesucht waren auch Lufthansa und Daimler.

Tagesverlierer im MDAX waren ProSiebenSat.1, die 5,2 Prozent auf 1,46 Euro nachgaben. Heidelberger Druckmaschinen, Puma und IVG ermäßigten sich jeweils um mehr als vier Prozent. Dagegen legten Gildemeister 4,4 Prozent auf 5,90 Euro zu. Arcandor und Demag gewannen jeweils knapp vier Prozent.

Den TecDAX zogen vor allem Smartrac in positives Terrain. Die Aktie legte um 20,3 Prozent auf 9,95 Euro zu. Software AG verteuerten sich nach der Vorlage guter Geschäftszahlen um 15,2 Prozent auf 45,38 Euro. Phoenix Solar stiegen um 10,9 Prozent auf 29,75 Euro. Stärkster Verlierer waren erneut Jenoptik mit einem Abschlag von 2,9 Prozent auf 4,95 Euro.

(Redaktion)


 


 

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