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Börse, 05. Januar

Aktienmarkt schließt zum Wochenbeginn fester

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Leitindex DAX legte leicht um 0,2 Prozent auf 4984 Punkte zu. Der MDAX verbesserte sich um 1,6 Prozent auf 5846 Zähler, und der TecDAX stieg sogar um 2,2 Prozent auf 537 Punkte.

An der New Yorker Wall Street notierten die Kurse im frühen Handel
hingegen schwächer. Der Dow-Jones-Index sank bis 17.45 Uhr MEZ um 0,7
Prozent auf 8972 Punkte. Der Nasdaq Composite verlor 0,6 Prozent auf
1622 Zähler. Der Markt sei etwas überkauft, so dass eine
Konsolidierung an der Zeit sei, meinten Händler. Zudem sei die
Vorwoche angesichts der dünnen Umsätze in den Weihnachtsferien als
Sondersituation anzusehen. Nach dem Ende der Ferienzeit ziehe nun
wieder Normalität an den Börsen ein.

Der Euro wurde am Abend etwas fester zu 1,3588 Dollar gehandelt,
nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs
von 1,3582 Dollar festgestellt hatte. «Nachdem viele vor der
Jahreswende ihre Positionen im Dollar geschlossen haben, sehen wir
jetzt die Umkehrung dieses Trends. Ein großer Punkt ist hier sicher
die Erwartung weiterer Zinssenkungen», hieß es von Devisenhändlern.

Im DAX stiegen Infineon um 13,4 Prozent auf 1,14 Euro und führten
damit die Gewinner an. Das Unternehmen hatte in der Einladung zur
Hauptversammlung am 12. Februar mitgeteilt, dass die
Eigenkapitalausstattung auf Grund der weltweiten Finanzmarktkrise
durch ein weiteres genehmigtes Kapital in Höhe von bis zu 450
Millionen Euro verbessert werden soll. Deutsche Telekom stiegen um
3,4 Prozent auf 11,39 Euro. RWE legten 3,2 Prozent auf 68,16 Euro zu.

An der Spitze der Verlierer standen Daimler mit einem Minus von
knapp 4,0 Prozent auf 26,65 Euro. Commerzbank fielen um 3,1 Prozent
auf 6,55 Euro. Deutsche Postbank gaben um 3,1 Prozent auf 14,83 Euro
nach.

Im MDAX waren vor allem EADS gesucht, die sich um 6,6 Prozent auf
13,44 Euro verteuerten. Auf der anderen Seite standen vor allem
Heidelberger Druckmaschinen auf den Verkaufszetteln und gaben 8,2
Prozent auf 5,35 Euro nach.

Im TecDAX haussierten freenet mit einem Plus von 11,4 Prozent auf
5,08 Euro. United Internet verbesserten sich um 7,9 Prozent auf 6,80
Euro. Unter Druck standen auf der anderen Seite vor allem Solon mit
einem Minus von 5,2 Prozent auf 15,00 Euro. Roth + Rau gaben 3,5
Prozent auf 15,09 Euro.

(Redaktion)


 


 

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