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Aktienstart

Aktienmarkt startet kaum verändert

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag knapp behauptet gestartet. Negative Nachrichten von der Schweizer Großbank UBS und der Deutschen Bank im Zusammenhang mit der Kreditkrise haben offenbar keine größeren Auswirkungen auf den Aktienmarkt.

Der DAX drehte gegen 9.15 Uhr ins Plus und stieg um 0,2 Prozent auf 6549 Punkte. Der MDAX gewann ebenfalls 0,2 Prozent auf 8804 Zähler und der TecDAX legte 0,7 Prozent auf 782 Punkte zu. Händlern zufolge stehen die deutschen Aktien zwischen günstigen Vorlagen von der Wall Street und aus Asien einerseits und Hiobsbotschaften von Finanzinstituten andererseits.

In New York hatten die Aktienkurse am Montag mit einer überwiegend freundlichen Tendenz geschlossen. Gesucht waren vor allem Finanztitel, die von den Restrukturierungsbemühungen der Citigroup sowie den Reformvorschlägen des US-Finanzministers Henry Paulson für eine bessere Finanzaufsicht gestützt wurden. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,4 Prozent auf 12 263 Punkte. Der Nasdaq Composite erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 2279 Zähler. Positiv habe sich auch der überraschend hoch ausgefallene Index der Einkaufsmanager aus Chicago ausgewirkt, hieß es im Handel.

Der Euro tendierte am Morgen gegenüber dem Dollar wieder schwächer und notierte gegen 9.15 bei 1,5682 Dollar. Belastet wird die gemeinsame europäische Währung unter anderem durch den Abschreibungsbedarf bei der UBS. «Durch diese Zahlen ist der Markt daran erinnert worden, dass die Probleme aus der Subprime-Krise auch in Europa tief verwurzelt sind», sagte ein Händler. Noch am Vortag hatte der Euro, beflügelt von einer unerwartet hohen Teuerung im gemeinsamen europäischen Währungsgebiet sowie einer Rede von US-Finanzminister Henry Paulson, einen neuerlichen Anlauf in Richtung seines bisherigen Allzeithochs bei 1,5906 Dollar genommen. Die Europäische Zentralbank hatte am Montag einen Referenzkurs von 1,5812 Dollar festgestellt.

Im DAX waren vor allem Infineon gesucht, die sich um 5,4 Prozent auf 4,71 Euro verteuerten. Daneben standen die Finanzwerte im Blickpunkt der Anleger. Commerzbank legten 2,6 Prozent zu, Postbank 1,4 Prozent. Die Aktie der Deutschen Bank, die vorbörslich wegen neuer Belastungen aus der Hypothekenkrise deutlich nachgegeben hatte, notierte gegen 9.15 Uhr leicht im Plus. Mit geringen Verlusten von unter 0,5 Prozent starteten Volkswagen in den Handel.

In der zweiten Reihe verloren Heidelberger Druck nach einer Gewinnwarnung 10,8 Prozent auf 15,21 Euro. EADS verbilligten sich um 0,5 Prozent auf 14,96 Euro. Dagegen legten Klöckner nach Vorlage der Bilanz 3,3 Prozent auf 33,47 Euro zu. Gesucht waren auch SGL Carbon und Leoni.

Im TecDAX führten Q-Cells die Liste der Gewinner mit einem Kursplus von 3,2 Prozent auf 64,87 Euro an. An der Spitze der wenigen Verlierer lagen QSC. Die Aktie gab 1,2 Prozent auf 1,67 Euro nach.

(Redaktion)


 


 

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