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Börse / 5. September 2008

Aktienmarkt startet nach schwachen Vorgaben mit Verlusten

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag nach schwachen Vorgaben aus Asien und Amerika mit Abgaben gestartet. Nach den herben Verlusten des Vortages fiel der DAX bis 9.10 Uhr um weitere 0,9 Prozent auf 6225 Punkte. Der MDAX gab 0,9 Prozent auf 8206 Zähler nach und der TecDAX verlor 1,6 Prozent auf 782 Punkte. Nachrichten gebe es praktisch nicht, daher dominierten die Wall-Street-Vorgaben das Geschehen, sagte ein Marktteilnehmer am Morgen

Die Indizes an der New Yorker Wall Street hatten am Donnerstag
sehr schwach geschlossen. Schwache Indikationen für den
US-Arbeitsmarkt im August und eine erneute Verunsicherung im
Bankensektor hatten die Kurse auf Talfahrt geschickt. Der
Dow-Jones-Index verlor 3,0 Prozent auf 11 188 Punkte. Der Index
verzeichnete damit den drittgrößten prozentualen Rückgang in diesem
Jahr. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index verlor 3,2
Prozent auf 2259 Zähler.

Der Euro setzte sein Talfahrt am Freitagmorgen fort und notierte
nur noch knapp über dem Niveau von 1,43 Dollar. Die
Gemeinschaftswährung wird weiter von den Äußerungen von EZB-Präsident
Jean-Claude Trichet vom Vortag belastet. Trichet hat die
Wachstumsprognosen für die Eurozone im laufenden Jahr wie auch für
2009 deutlich nach unten korrigiert. Die Europäische Zentralbank
hatte am Donnerstag einen Referenzkurs von 1,4488 Dollar
festgestellt.

Stärkster Verlierer im DAX waren Hypo Real Estate mit einem
Abschlag von 2,1 Prozent auf 16,08 Euro. Daimler verloren 1,7 Prozent
auf 40,72 Euro und Deutsche Börse fielen um 1,5 Prozent auf 63,74
Euro zurück. Mit leichten Aufschlägen von 0,2 Prozent auf 36,56 Euro
führten Fresenius Medical die wenigen Gewinner im Leitindex an.
Leicht im Plus lagen auch Metro, Bayer, Linde und MAN.

In der zweiten Reihe fielen ProSiebenSat.1 um 5,6 Prozent auf 5,92
Euro und führten damit die Verlierer an. Bereits am Donnerstag hatte
die Aktie um fast acht Prozent nachgegeben. Heidelbergcement und
Arcandor verloren 1,8 beziehungsweise 1,5 Prozent. Gegen den Trend
stemmten sich vor allem Deutsche Euroshop, die sich um 2,1 Prozent
auf 23,49 Euro verteuerten. Gesucht waren auch Heidelberger
Druckmaschinen nach den kräftigen Abgaben des Vortages sowie
Norddeutsche Affinerie.

Im TecDAX verloren Aixtron weitere 4,7 Prozent auf 6,14 Euro. Am
Donnerstag hatte die Aktie bereits 8,0 Prozent eingebüßt. Dagegen
starteten Conergy mit einem Kursplus von 1,9 Prozent auf 9,00 Euro.
Am Vortag hatte die Aktie noch an der Spitze der Verlierer gestanden.

Foto: www.pixelio.de

(rheinmain)


 


 

Aktienmarkt startet
Börse 5. September 2008

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