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Börse, 8. Januar

Aktienmarkt unverändert schwach

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt präsentiert sich am Donnerstag unverändert schwach. Nach schlechten Vorgaben aus den USA verlor der DAX bis 13.00 Uhr 0,9 Prozent auf 4892 Punkte. Der MDAX ging um 2,8 Prozent auf 5619 Punkte zurück und der TecDAX gab 3,3 Prozent auf 502 Zähler nach.

Die Umsätze seien nach wie vor zu dünn, um nachhaltige Schlüsse
ziehen zu können, sagten Händler. Für Zurückhaltung sorge unter
anderem die Angst vor den monatlichen US-Arbeitsmarktdaten am
Freitag. Im weiteren Handelsverlauf erwarten Beobachter nun Impulse
durch die Bank of England und die gegen 17.00 Uhr MEZ anstehende Rede
des designierten US-Präsidenten Barack Obama. «Die Erwartungen an die
Konjunkturprogramme sind mittlerweile derart hoch geschraubt, dass
Obama sie eigentlich nur noch enttäuschen kann», äußert sich
allerdings ein Teilnehmer zurückhaltend zu den möglichen positiven
Marktreaktionen auf die Rede.

Der Euro notierte am Mittag kaum verändert bei 1,3570 Dollar. Die
Europäische Zentralbank hatte am Mittwoch einen Referenzkurs von
1,3595 Dollar festgestellt.

Stärkster Verlierer im DAX waren Infineon mit einem Minus von 7,6
Prozent auf 1,10 Euro. Händler machten dafür unter anderem die
Intel-Umsatzwarnung verantwortlich. Metro gaben 5,5 Prozent auf 26,02
Euro nach und Commerzbank fielen um 4,9 Prozent auf 5,80 Euro. An der
Spitze der Gewinner standen Volkswagen, die sich um 2,7 Prozent auf
302,88 Euro verteuerten. Münchener Rück stiegen um 1,5 Prozent auf
166,00 Euro, Linde legten 1,3 Prozent auf 62,72 Euro zu.

In der zweiten Reihe verbilligten sich Praktiker nach schwächer
als erwartet ausgefallenen Umsatzzahlen für 2008 um 15,0 Prozent auf
6,16 Euro. Unter Druck standen auch Norddeutsche Affinerie und
Pfleiderer, die jeweils mehr als sieben Prozent verloren. Dagegen
stiegen Continental um 9,9 Prozent auf 32,42 Euro. Stada legten 3,3
Prozent 21,08 Euro zu.

Im TecDAX verloren Manz Automation 8,8 Prozent auf 36,48 Euro.
Centrotherm gaben 7,4 Prozent auf 20,12 Euro nach. Auf der anderen
Seite stiegen Jenoptik um 4,2 Prozent auf 5,71 Euro.

(Redaktion)


 


 

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