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Börse, 2. November

Aktienmarkt startet verhalten

(bo/dapd). Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag verhalten in den Handel gestartet. Die Grundstimmung bleibe mit den am Vortag veröffentlichten guten Einkaufsmanager-Indizes aus China und den USA zwar positiv, hieß es am Markt.

"Vor den Kongresswahlen in den USA und vor der Sitzung der US-Notenbank dürften die Anleger aber an der Seitenlinie bleiben", sagte ein Händler. Ein Sieg der Republikaner im Repräsentantenhaus gilt an den Finanzmärkten als eingepreist. Etwas belastend wirkten auch überraschende Zinserhöhungen in Australien und Indien.

Der DAX lag um 9.10 Uhr mit 6.606 Punkten auf dem Niveau des Vortagesschlusses. Der MDAX gab 0,1 Prozent auf 9.344 Zähler nach, der TecDAX verringerte sich um 0,2 Prozent auf 820 Punkte.

An der New Yorker Wall Street hatten die Kurse ihre anfänglichen Gewinne am Montag wieder abgegeben und mit uneinheitlicher Tendenz geschlossen. Vor den in dieser Woche anstehenden Termine hätten sich die Investoren zurückgehalten, sagte ein Teilnehmer. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,1 Prozent auf 11.125 Punkte. Der Nasdaq Composite schloss dagegen mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 2.505 Zählern.

Der Euro notierte am Dienstagmorgen bei 1,3940 Dollar. Im Handel hieß es, die Nervosität der Anleger vor der Entscheidung der US-Notenbank am Mittwoch nehme zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Montagnachmittag einen Referenzkurs von 1,3926 Dollar festgestellt.

Im DAX legten Fresenius nach der Vorlage der Quartalszahlen zu. Die Aktien führten die Gewinner mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 64,40 Euro an. Gesucht waren auch Volkswagen und Bayer. Am Morgen hatten auch Metro, Linde und Fresenius Medical Care ihre Zahlen veröffentlicht. Alle drei Werte lagen am Morgen im Minus. Linde verloren fast ein Prozent auf 102,85 Euro. Noch schwächer starteten nur BMW, die 1,2 Prozent auf 52,32 Euro einbüßten.

Im MDAX verloren Hochtief nach einer Gewinnwarnung ihrer australischen Tochter Leighton 2,4 Prozent auf 60,09 Euro. Fielmann gaben 2,3 Prozent auf 71,31 Euro nach. Am anderen Ende des Mittelwerte-Index legten Sky Deutschland 2,7 Prozent auf 1,32 Euro zu. Fuchs Petrolub gewannen 1,6 Prozent auf 100,6 Euro.

Im Technologieindex TecDAX war Nordex der schwächste Wert. Die Aktien verloren 2,9 Prozent auf 6,38 Euro. Evotec und Solarworld gaben jeweils gut ein Prozent nach. Den besten Start hatten Drillisch, die 0,7 Prozent auf 6,12 Euro zulegten. Ebenso gesucht waren Kontron und Centrotherm.

(dapd )


 


 

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