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Börse, 29. Juni

Deutscher Aktienmarkt startet mit deutlichen Verlusten

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag mit deutlichen Verlusten gestartet. Händler machten dafür schwache Vorgaben aus den USA und Japan verantwortlich.

Der Leitindex DAX verlor bis 9.10 Uhr 1,7 Prozent auf 6052 Zähler. Der MDAX gab 1,3 Prozent auf 8210 Punkte nach, und der TecDAX sank um 0,9 Prozent auf 750 Zähler.

Die Kurse an der New Yorker Wall Street waren am Montag in den
letzten Handelsminuten vollständig ins Minus gerutscht. Der
Dow-Jones-Index verlor 0,1 Prozent auf 10 139 Punkte. Der Nasdaq
Composite gab um 0,1 Prozent auf 2221 Zähler nach. Insgesamt hätten
sich die Anleger im Vorfeld von wichtigen US-Konjunkturdaten, vor
allem dem US-Arbeitsmarktbericht für Juni am Freitag, zurückgehalten,
sagten Händler. Die Aussagen vom G20-Treffen am Wochenende wurden von Anlegern zwar insgesamt recht positiv bewertet, doch gibt es
Bedenken, welche Auswirkungen sich hieraus für die weltweite
Konjunktur ergeben.

Der Euro stand am Morgen unter Druck. Gegen 9.15 Uhr kostete die
Gemeinschaftswährung 1,2229 Dollar nach 1,2329 Dollar am Montagabend. Händler verwiesen unter anderem auf einen deutlichen Kursrückgang an den asiatischen Aktienmärkten. Die Europäische Zentralbank hatte am Montag einen Referenzkurs von 1,2339 Dollar festgestellt.

Im DAX lagen am Morgen alle 30 Werte im Minus. Angeführt wurden
sie von Infineon, die 3,2 Prozent auf 4,93 Euro verloren. adidas, K+S
und ThyssenKrupp gaben jeweils gut zwei Prozent nach. Die geringsten
Verluste verzeichneten Münchener Rück, die sich um 0,5 Prozent auf
104,40 Euro verbilligten.

Bei den mittleren Werten im MDAX verloren Klöckner & Co. 2,5
Prozent auf 15,41 Euro und führten damit die Verlierer an.
Continental und Wacker Chemie gaben jeweils gut zwei Prozent nach. Am besten hielten sich am Morgen Deutsche Euroshop, die unverändert bei 22,52 Euro notierten.

Im TecDAX verloren Dialog Semiconductor 3,2 Prozent auf 9,79 Euro.
Gegen den Trend legten Conergy 3,6 Prozent auf 0,74 Euro zu. Auch
Q-Cells und Solarworld waren gesucht.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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