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Deutscher Venentag

Aktionstag zur Vorbeugung und Früherkennung von Venenerkrankungen

Sie sind ein Alptraum für jede Frau: Besenreiser und Krampfadern, die Frauen im Sommer das Tragen von kurzen Röcken oder Hosen verleiden. Dabei sind Krampfadern oder erweiterte Blutgefäße nicht nur ein kosmetisches Problem, sie sind vielmehr sichtbare Anzeichen für eine mögliche Venenerkrankung. Deutschlandweit sind rund 22 Millionen Menschen von einer Venenerkrankung in unterschiedlicher Ausprägung betroffen, sie zählt damit zu den häufigsten Krankheitsbildern. Früherkennung ist hier oberstes Gebot, denn immerhin 30.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen einer Lungenembolie, der am meisten gefürchteten Komplikation einer Venenerkrankung. Am Deutschen Venentag, dem 25. April 2009, finden bundesweit Aktionen statt, die sich um das Thema Venengesundheit drehen. Mit einfachen Check-ups lässt sich feststellen, ob die Beinvenen richtig arbeiten.

Sichtbare Besenreiser und Krampfadern zeigen, dass das oberflächliche Venensystem nicht mehr richtig funktioniert und können zu einer oberflächlichen Venenentzündung führen (Thrombophlebitis). Allerdings haben nur rund zwölf Prozent der Betroffenen eine derart ausgeprägte Bildung von Krampfadern, dass sie medizinisch behandelt werden müssen. „Im überwiegenden Teil
der Fälle sind die Vermeidung von großer Hitze, wie beispielsweise
Sauna oder Sonnenbad, und durchblutungsfördernde Wechselduschen wirkungsvolle Maßnahmen zur Vorbeugung und Eingrenzung der Beschwerden“, so Dr. Herbert Plum, Facharzt für Allgemein- und Sportmedizin in Frankfurt. „Das A und O ist natürlich viel Bewegung und die damit verbundene Aktivierung der Muskelpumpe“, so der Mediziner weiter. „Sehr gut geeignet, um
Problemen mit den Venen vorzubeugen, sind Sportarten wie Schwimmen, Walken, Joggen oder Radfahren.“

Chondroitinpolysulfat fördert Rückbildung von Schwellungen

Zur Behandlung bereits erkrankter Venen ist eine Venensalbe hilfreich (z. B. Hirudoid®, Apotheke). Sie unterstützt die Heilung bei oberflächennahen Venenerkrankungen und beugt einer Entzündung an Krampfadern vor. Der in Hirudoid® enthaltene Wirkstoff Chondroitinpolysulfat hemmt die Ausbreitung der Entzündung und fördert die Rückbildung von Schwellungen und oberflächennahen Mikrothromben, kleinster Blutgerinnsel. Doch auch, wer noch keine sichtbaren Krampfadern hat, kann ein erhöhtes Risiko für Venenerkrankungen haben: Eine ererbte Bindegewebsschwäche,
Übergewicht, Schwangerschaft sowie eine überwiegend sitzende oder stehende Berufstätigkeit können die Entstehung einer Venenerkrankung begünstigen.

Aktionstag zur Vorbeugung und Früherkennung

Der Deutsche Venentag am 25. April 2009 soll dazu beitragen, über Risiken, Vorbeugungsmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten einer Venenerkrankung zu informieren. Bundesweit bieten Arztpraxen, Physiotherapeuten und Apotheken kostenlose Venen- Check-Ups, Venengymnastik, Venenwalking oder Fachvorträge an.

Eine Übersicht über die Veranstaltungen gibt es bei der Deutschen
Venenliga e. V. unter www.venenliga.de oder der gebührenfreien
Venentag-Hotline 0800 444 333 5.

Quelle: STADA

(Redaktion)


 


 

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