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Laden in New York

Aldi greift Platzhirsch Wal-Mart in Amerika an

Aldi geht in Amerika in die Offensive: Der deutsche Discountriese will offenbar Kapital aus der Wirtschaftskrise schlagen und den US-Markt aufrollen. Das Unternehmen will in diesem Jahr 75 neue Läden in Amerika eröffnen, darunter den ersten Aldi in New York. Damit fordern die Deutschen auch Wal-Mart heraus.

Aldi-Markt in Süddeutschland: Der Discounter geht auf dem amerikanischen Markt in die Offensive.
Die deutsche Billigmarktkette Aldi will die Konjunkturkrise in den USA offenbar für eine Ausweitung ihres Filialnetzes nutzen. Allein in diesem Jahr wolle Aldi in den Vereinigten Staaten 75 neue Geschäfte eröffnen und dabei vor allem dem US-Marktführer Wal-Mart Marktanteile abjagen, berichtete das „Wall Street Journal“. Der deutsche Discounter wolle eine erste Filiale in New York und weitere Filialen in den Südstaaten eröffnen.
Dem Bericht zufolge will Aldi in den US-Bundesstaaten Texas und Oklahoma, wo bislang Wal-Mart dominiert, Geschäfte aufmachen. Im texanischen Dallas soll ein Vertriebszentrum für 40 Millionen Dollar (30 Millionen Euro) entstehen. Aldi hofft, dass die Wirtschaftskrise in den USA das Preisbewusstsein der US-Verbraucher schärft und günstige No-Name-Produkte beliebter macht, wie sie Aldi bevorzugt anbietet. „Für uns ist das eine perfekte Kombination von Faktoren“, sagte der US-Chef von Aldi, Jason Hart, mit Blick auf die Konjunkturkrise.

Die Treue vieler US-Verbraucher zu Markenprodukten galt bislang als eines der Hindernisse für Aldi auf dem US-Markt, wo der Konzern seit 1976 etwa 1000 Filialen eröffnet hat. Laut „Wall Street Journal“ will Aldi beim Bau neuer Filialen in den USA auf großzügige Raumaufteilung und große Fenster achten, um auch kaufkräftigere Kunden aus der Mittelklasse in die Billigläden zu locken. Von der Marktstellung des Handelsriesen Wal-Mart in den USA ist Aldi bislang noch weit entfernt. Schätzungen zufolge erzielte Aldi im vergangenen Jahr in den USA sieben Milliarden Dollar Umsatz. Wal-Mart brachte es auf 374,5 Milliarden Dollar.

Allerdings rückte Aldi in die Gruppe der zehn umsatzstärksten Handelsketten weltweit auf, wie die Unternehmensberatung Deloitte berichtet. Wal-Mart bleibe die Nummer eins vor dem französischen Konzern Carrefour, der britischen Tesco und der deutschen Metro. Während der einzige Discounter bislang Lidl gewesen sei – der nun von Platz zehn auf sieben vorrückte – habe Aldi als zweiter Billigmarkt den zehnten Platz eingenommen.

Quelle: dpa

(Redaktion)


 


 

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