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Heussenstamm-Galerie

Aller guten Dinge sind – VIER

Es gibt viel zu sehen in der neuen Ausstellung der Heussenstamm-Galerie, die vom morgigen 3. Dezember bis zum 9. Januar das Werk von gleich vier Künstlern in ihren Räumen in der Braubachstraße zeigt: Martina R. Czeran, Klaus Gajus Gorsler, Gisa Hillesheimer und Friedrich-Wilhelm Voswinkel. Die Vernissage findet am heutigen Dienstag um 19 Uhr in der Heussenstamm-Galerie (Braubachstraße 34) statt. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 12 bis 18 Uhr und samstags von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Vier Menschen, vier Biographien, vier Lebenswege die unterschiedlicher nicht sein könnten, jedoch eines gemeinsam haben: Das Interesse an Kunst und Umwelt und die Fähigkeit, Gedanken und Eindrücke mit Hilfe verschiedenster Stilmittel und Materialien gekonnt-künstlerisch sichtbar zu machen.

Die 1952 in Hamburg geborene Martina Rovena Czeran präsentierte ihr Werk erstmals 1996. Sie hat Architektur und Kunstgeschichte studiert und an Seminaren des Instituts für Farbendynamik und der Europäischen Kunstakademie in Trier teilgenommen. Neben ihren Ausstellungen in Frankfurt, Salzburg, Bologna, Mailand und Berlin engagiert sie sich im Kunstverein Bad Homburg „Artlantis“. 2006 wurde ihr der Forum Kunstpreis der Stadt Usingen, ihrer derzeitige Arbeitsstätte und ihr Wohnort, verliehen. Ihr Werk wird geprägt von Farbe und Symbolik in Verbindung mit einem kritisch-humorvollen Blick auf die Gesellschaft.

Der Maler, Illustrator und Aktionskünstler Klaus Gajus Gorsler, geboren 1939, studierte Buchgrafik und ebenfalls Kunstgeschichte in Frankfurt am Main. Seit 1978 stellt er sein Werk in zahlreichen Ausstellungen aus und erhält Preise, darunter den Kunstpreis des Forums 1822 FFM. Für Gorsler bieten Bilder Lebenssysteme, sie inspirieren, dringen in persönliche Lebensstrukturen ein und formen einen neuen Handlungsraum. Innerhalb seiner Werke schafft er mit immer wieder übermalten und verdichteten Strich- und Farblagen ein Netz oder Gitter mit einer reichhaltigen Textur, die zuweilen wie plastisches Gewebe anmutet.

Gisa Hillesheimer ist Fotokünstlerin und Filmemacherin – ihr Werk umfasst neben Grafiken vor allem Licht-, Ton- und Filminstallationen. Sie studierte Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Im Rahmen eines Atelierstipendiums im Mousonturm Frankfurt stellte sie erstmals künstlerisch bearbeitete Makro-Farbfotografien aus. Nach diversen Tätigkeiten als Kameraassistentin und Kamerafrau bei Arte dreht sie bis heute Kurzfilme und Dokumentationen. Gisa Hillesheimer ist Mitgründerin des Vereins Filmhaus Frankfurt.

Friedrich-Wilhelm Voswinkel, geboren 1929 in Berlin, studierte Malerei, Grafik und Grafik-Design. Nach Tätigkeiten als Dekorationsmaler in Berlin, als Layouter und Art-Director für klassische Medien in Frankfurt und als Atelierleiter in Bremen und Bad Homburg ist Voswinkel seit 1974 selbständiger und freischaffender Künstler. Von 1980 bis 1990 ist er Lehrbeauftragter für Grafik-Design und experimentelle Grafik an der Fachhochschule Dortmund. Voswinkels Arbeitsgebiete umfassen neben dem Grafik-Design auch Akt- und Tierstudien, thematische Arbeiten und Kleinplastiken.

mehr Informationen: www.heussenstamm-stiftung.de

Quelle: Stadt Frankfurt

(rheinmain)


 


 

Heussenstamm-Galerie
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Martina R. Czeran
Gisa Hillesheimer
Friedrich-Wilhelm Voswinkel
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