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Buchtipp Wilhelm Bender

Als polyzentrische Metropolregion die Chancen des 21. Jahrhunderts ausschöpfen

In einem Buch zur Neubestimmung der Region entwickelt der Vorsitzende der Wirtschaftsinitiative ein Zukunftskonzept für FrankfurtRheinMain Mit einem dringenden Appell an die Region, sich wettbewerbsfähig für die Standortkonkurrenz im 21. Jahrhundert aufzustellen, hat Prof. Wilhelm Bender, Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain und Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, die Vorstellung seines Buches „Was heißt da Kultur? Gedanken zu einer Neubestimmung von FrankfurtRheinMain“ verbunden.

BUCHEMPFEHLUNG:

Darin analysiert er zusammen mit Ko-Autor Thomas Uber, Mitarbeiter der Fraport- Unternehmenskommunikation, die gegenwärtige Lage der Region und entwickelt daraus Überlegungen für eine Neudefinition des Rhein-Main-Gebiets als polyzentrischer Metropolregion.

Ein polyzentrisches urbanes Gebilde FrankfurtRheinMain sieht er als zeitgemäße Antwort auf die netzwerkartige Struktur der globalisierten Weltwirtschaft. „Verdichtung in industriellen Kernen und den Büro-Hauptquartieren, das war gestern.

Die Wirtschaft in der Globalisierung ist arbeitsteilig in weltweiten Netzwerken
organisiert. Das schlägt sich inzwischen in den Siedlungsmustern nieder. Gefragt werden landschaftsnahe, aber dennoch urbane Quartiere. Genau das kann FrankfurtRheinMain besser als viele andere Standorte bieten“, erläuterte Bender. Bender hält es für keine realistische Erwartung, dass ein Groß-Frankfurt analog Groß-Berlin im Jahr 1920 geschaffen werden könnte. Deshalb empfiehlt der den politisch Verantwortlichen in der Region, sich zu einer neuen und spezifischen Lösung für diese Region zusammenzufinden. Die Kultur sieht er als das ideale Feld, Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Die von Wirtschaftsinitiative und Deutscher Bank ins Leben gerufene Themenwelt biete dazu eine Handlungsplattform, auf der Kultur eine tragende Rolle bei der Identitätsbildung der Region spielen könne.

„Frankfurt muss Leadership übernehmen und einen Anstoß in die Region hinein geben“, zitierte Bender eine der zentralen Thesen des Buches. Frankfurt müsse sich zugleich zu der neuen Formation Metropolregion FrankfurtRheinMain bekennen, was gleichbedeutend damit sei, die überkommene Rolle als exklusiver Solitär in der Region nicht unbegrenzt fortschreiben zu können.

Eine weitere Notwendigkeit für die Region sieht Bender darin, dass FrankfurtRheinMain den Flughafen in seiner Mitte als exzeptionelle Chance für die Globalisierung und als Gestaltungselement für die Region begreife. „Nur mit dem Flughafen lässt sich die Region als Metropole in der Globalisierung definieren, nur mit dem Flughafen kann die Region ihr immenses Chancen-Potenzial in der Globalisierung ausschöpfen, nur mit dem Flughafen lassen sich die zukunftsfähigen Cluster der ,Creative Class’ hierherholen oder halten“ hob Bender hervor. Optimale Voraussetzungen für die Niederlassung der künftigen Wissenscluster zu schaffen, sieht Bender als die Wirtschaftsförderung der Zukunft.

„Hier brauchen wir umfassende Konzepte von der Bereitstellung von Flächen über bedarfsgerechte Hochbau-Ideen bis hin zur unterfütternden Infrastruktur , womit eine zielgerichtete Akquise, trennscharf bis auf die Ebene einzelner Unternehmen, angepackt werden könnte“, führte Bender aus. Dies könne die Aufgabenstellung für eine Internationale Bauausstellung dieser Region werden. Es würde der IBA FrankfurtRheinMain ein individuelles, auf die Region zugeschnittenes Gesicht geben und zu einer Modellveranstaltung machen, die weltweit Aufmerksamkeit erregen könne.

Wilhelm Bender, Thomas Uber: „Was heißt da Kultur? Gedanken zu einer
Neubestimmung von FrankfurtRheinMain“ ist in der Schriftenreihe „Politik in sozialer und ökologischer Verantwortung“ der Friedrich-Ebert- Stiftung im „VAS - Verlag für Akademische Schriften“, Bad Homburg, erschienen.

Quelle: Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain/Fraport AG

(rheinmain)


 


 

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