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Altersarmut

50 Prozent der 19- bis 39-Jährigen fürchtet sich vor Altersarmut

Altersarmut ist ein Thema von dem man annimmt, dass sich 19- bis 39-Jährige nicht damit beschäftigen – weit gefehlt, wie eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid ergab. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, Angst vor Armut im Alter zu haben, da die zukünftigen Renten deutlich geringer ausfallen werden als das bisherige Einkommen. Was noch bei der repräsentativen Umfrage herauskam, die von tecis in Auftrag gegeben wurde, erfahren Sie hier.

Gesetzliche Rente reicht nicht aus um den Lebensstandard zu sichern

Mehr als die Hälfte der 19- bis 39-Jährigen befürchtet, in die Altersarmut abzurutschen: 15 Prozent der Befragten gaben an, große Angst vor Altersarmut zu haben – 39 Prozent machen sich zumindest Gedanken über Altersarmut. Noch dramatischer sind die Befürchtungen der jungen Deutschen hinsichtlich der Höhe der zukünftigen Renten: Drei Viertel der Befragten gehen davon aus, dass sie eine gesetzliche Rente erhalten werden, die höchstens die Hälfte des letzten Nettoeinkommens betragen wird. Trotz regelmäßiger Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse erwarten 23 Prozent der Befragten nur ein Viertel des letzten Nettoeinkommens als Rentenzahlung, 14 Prozent glauben, sogar noch geringere Rentenbezüge zu erhalten.

Auf die Frage, welche Vorsorgestrategien die Interessantesten seien, um der Altersarmut entgegenzuwirken, nannten die Befragten folgende, wobei Mehrfachnennungen möglich waren:

  • 67 Prozent nannten die betriebliche Altersvorsorge,
  • 66 Prozent die private Rentenversicherung,
  • 47 Prozent die Riester-Rente.
  • 41 Prozent der Befragten nannten Sparpläne als interessantes Vorsorgeprodukt und
  • nur 22 Prozent sahen Fonds als interessante Form der Vorsorge an.

Der Mix der Anlagelösungen ist wichtig

Der Vorstand des Finanzdienstleisters tecis, Sönke Mißfeldt, sieht durch die Umfrageergebnisse die Notwendigkeit einer frühzeitigen Finanz- und Vorsorgestrategie bestätigt: „Neben der klaren Zielsetzung ist dabei ein ausgewogener Mix der Anlagelösungen wichtig. Eine sinnvolle Ergänzung im Portfolio der Anleger können investmentbasierte Vorsorgeprodukte sein. Diese sind je nach Leistungskriterien, Risikoklassifizierung und Kosten der Produkte auch für junge Menschen geeignet, um langfristige Erfolge zu erzielen.“

Kompetente Beratung ist gefragt

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass 75 Prozent der Befragten großen Wert auf eine kompetente Beratung legen, um die passende Altersvorsorge abzuschließen, denn die Auswahl an solchen Altersvorsorgeprodukten ist sehr groß. Hierbei spielen die Gebühren nur eine untergeordnete Rolle: Lediglich 18 Prozent der jungen Deutschen gaben an, dass diese bei der Entscheidung für eine passende Altersvorsorge ins Gewicht fallen.

Die von tecis in Auftrag gegebene Umfrage macht klar, dass sich auch die junge Bevölkerung Deutschlands mit dem Thema Altersarmut und geeigneten Vorsorgestrategien beschäftigt.

(Redaktion)


 


 

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