Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Aktuell News
Weitere Artikel
  • 21.03.2017, 15:10 Uhr
  • |
  • Rhein-Main
Altersvorsorge

Umfrage: Riester-Rente ist das Vorsorgeprodukt Nummer eins

Wer im Alter seinen Lebensstandard zumindest annähernd halten will, muss sich bekanntlich früh um eine Vorsorge kümmern. Da die gesetzliche Rente dafür bei weitem nicht ausreicht, müssen sich die meisten Arbeitnehmer zusätzlich für das Alter absichern. Und das tun sie einer aktuellen Umfrage zufolge am liebsten mit der Riester-Rente, die der privaten Vorsorge in Sachen beliebteste Versicherungsprodukte inzwischen den Rang abgelaufen hat.


Bildrechte: Flickr Old Couple mrhayata CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Um gut für das Alter vorgesorgt zu haben, gibt es auf dem Markt mittlerweile unzählige Versicherungsprodukte. Das am häufigsten gewählte ist die Riester-Rente, wie eine repräsentative Studie der Versicherungsgruppe die Bayerische, der V.E.R.S. Leipzig GmbH und Professor Dr. Fred Wagner vom Institut für Versicherungslehre an der Universität Leipzig nun zeigt. Sie ist nicht nur das bekannteste Produkt zur Altersvorsorge (89 Prozent der Befragten gaben an, diese Form der Altersvorsorge zu kennen), sondern auch die beliebteste: 48 Prozent der befragten Versicherten vertrauen darauf.

Riester-Rente noch vor privater Rentenversicherung

Platz zwei der beliebtesten Vorsorgeprodukte für das Alter belegt die private Rentenversicherung, die von rund 39 Prozent der Deutschen bevorzugt wird. Mit 38 Prozent folgen die kapitalbindende Lebensversicherung sowie die betriebliche Altersvorsorge und der Bausparvertrag mit jeweils 32 Prozent. Aber auch, wenn die Riester-Rente die beliebteste Form der Vorsorge ist: Ganz unbedacht sollte man dabei nicht zuschlagen.

Riester-Rente lohnt sich nicht immer

Auch wenn 83 Prozent der Befragten um die staatlichen Zulagen für die Riester-Rente wissen: Die Verbraucherzentrale Niedersachsen weist ausdrücklich darauf hin, dass sich ein Abschluss nur dann lohnt, wenn man von der Zulagen- und Steuerförderung auch tatsächlich profitiert und wenn man ein rentables Anlageprodukt wählt.

Kapitallebens- und private Rentenversicherungen sind beispielsweise als Altersvorsorge nicht geeignet, da die Laufzeiten oft lang und die Rendite schmal ist. Hinzu kommt das Risiko der Überversicherung. Dabei wäre es für Versicherungsnehmer leicht, beispielsweise durch einen Versicherungscheck bei speziellen Online-Anbietern herausfinden, welche Verträge wirklich zu ihrer Lebenssituation passen. Bevor man also eine Riester-Rentenversicherung abschließt, sollte man lieber zweimal hinschauen.

Riester-Rentenversicherungen – nur beim richtigen Anbieter

Stiftung Warentest hat in einem Test rund 23 klassische Riester-Rentenversicherungen genau unter die Lupe genommen. Gerade einmal vier davon konnten durch gute Angebote überzeugen. Bevor man einen Vertrag abschließt, sollten unterschiedliche Anbieter gründlich miteinander verglichen und alle Vertragskonditionen überprüft werden. Laut Stiftung Warentest würde sich ein Vertrag am meisten lohnen, wenn man als Kunde eine Summe einzahlt, die die maximalen staatlichen Zulagen (Grundzulage und Kinderzulage) ermöglicht. Und diese bekommt ein Versicherungsnehmer, der mindestens 4 Prozent seines Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr (abzüglich der Zulagen) in den Riester-Vertrag investiert.

(Redaktion)


 


 

Versicherungscheck
Lebensversicherung
Altersvorsorge
Alter
Vorsorge
Riester-Rentenversicherung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Riester-Rente" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: