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  • 31.05.2017, 16:37 Uhr
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Anlage

Immobilien – Investitionen, die sich lohnen

Immobilien finden sich in den Portfolios von immer mehr Anlegern. Und das ist auch kein Wunder. Dank der niedrigen Zinsen kann man sie zu relativ günstigen Konditionen erwerben und ihr Wert bleibt über lange Zeit stabil oder steigt sogar. Doch wie investiert man wirklich sinnvoll in Immobilien? Hier gibt es die Antworten im Überblick.

Erträge erzielen mit Immobilien

Der Großteil der Anleger entscheidet sich beim Hauskauf für Mietshäuser. Hier besteht der Vorteil darin, dass mehrere Wohnparteien darin leben können und dass damit höhere Mieteinnahmen möglich sind. Was dabei allerdings häufig nicht beachtet wird, ist, dass bei der langfristigen Nutzung von Immobilien auch Wertminderungen entstehen. Hierzu zählen nicht nur Verschleißerscheinungen, sondern auch gesetzliche Neuerungen, durch die kostenintensive Umbauten notwendig werden können. Wenn man diese Aspekte aber bereits im Vorfeld berücksichtigt, lohnt sich der Erwerb einer Immobilie oft dennoch. Wichtig ist es dabei, dass man den Wert des Gebäudes von einem ausgewiesenen Fachmann schätzen lässt. Er kann außerdem klare Prognosen zur Wertentwicklung über einen längeren Zeitraum geben. Können mit den Mieteinnahmen dann nicht nur die laufenden Kosten gedeckt, sondern auch zu einem gewissen Grad die Wertminderung ausgeglichen werden, kann man von einer relativ sicheren Wertanlage ausgehen.

Wie viel Potenzial die Geldanlage in Immobilien hat, sieht man beispielsweise bei der Mähren AG, die als Investor seit vielen Jahren im Ankauf von Gebäuden in Berlin, Mittel- und Ostdeutschland aktiv ist und ihr Investitionsvolumen im Jahr 2017 auf 31 Millionen Euro erhöht hat.

Den richtigen Zeitpunkt für die Investition finden

Wegen der niedrigen Zinsen sind Immobilien nach wie vor beliebt. Vor allem als solide Altersanlage werden sie von vielen betrachtet. Es sollte dabei immer beachtet werden, dass der Immobilienmarkt nicht auf Dauer so stabil sein wird und dass die Preise auch wieder sinken können. Zwar sieht im Moment nichts danach aus, doch sollte man berücksichtigen, dass die Preise vielerorts stärker steigen als die Mieten. Das ist wiederum nicht gut für die Renditen. Wenn die Zinsen nämlich deutlich steigen, werden die Renditen von 2-3 Prozent den Anlegern kaum noch reichen. Das führt wiederum zu einer sinkenden Nachfrage.

Anlegern wird deshalb empfohlen, vor allem Wert auf Einnahmen durch Mieten und nicht auf Wertsteigerungen zu setzen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch die Lage. Während in Zentren von Hauptstädten und Universitätsgeländen sehr oft eine große Nachfrage nach Wohnungen herrscht, sieht das in ländlichen Regionen oft schon wieder ganz anders aus.

Anlegern wird außerdem empfohlen, gleich zu Beginn des Kaufes auf hohe Tilgungsraten und Sondertilgungen zu setzen. Je schneller die verbleibende Schuld sinkt, desto geringer ist das Risiko, das mit fallenden oder gleich bleibenden Immobilienpreisen einhergeht. Vorteilhaft ist es hierbei außerdem in der Regel, wenn der Besitzer die Immobilie modernisieren lässt.

Die Alternative – der Immobilienfonds

Viele Anleger investieren ihr Geld daneben vor allem in Immobilienfonds. Die Variante unterscheidet sich insofern vom reinen Immobilienkauf, als das Geld mehrerer Anleger hier in einem Investmentfonds zusammengefasst wird, der von einer Fondsgesellschaft verwaltet wird. Der große Vorteil besteht hierbei in der Verteilung des Risikos bzw. der Risikomischung. Da nicht die ganze Einlage von einer Immobilie abhängig ist, sind auch Ausfälle verschmerzbar. Ein weiterer großer Vorteil, der damit für den Anleger einhergeht, besteht darin, dass er sich auch mit verhältnismäßig geringem Geldeinsatz an einer Immobilie beteiligen kann.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Immobilienfonds, den offenen und den geschlossenen. Anteile an offenen Fonds können jederzeit gekauft und verkauft werden. Dadurch ist man hier deutlich flexibler. Aus diesem Grund ist diese Art der Anlage vor allem bei Kleinanlegern beliebt. Bei geschlossenen Fonds kann man hingegen nur während bestimmter Zeitpunkte einzahlen und seine Einlage abheben. Allerdings sind hier die Renditen oft höher.

(Redaktion)


 


 

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