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Anlageberater haftet bei unzureichender Aufklärung des Kunden

(bo/ddp.djn). Wenn ein Berater eine Kapitalanlage empfiehlt, muss er das vorgestellte Anlagekonzept auf Plausibilität und wirtschaftliche Tragfähigkeit prüfen. Das hat das Landgericht Köln (AZ: 37 O 757/07) entschieden. In dem Fall wurde der Arbeitgeber des Anlageberaters dazu verpflichtet, die angelegte Summe mit Aufgeld abzüglich der bereits gewährten Ausschüttungen zu erstatten. In dem Fall ging es um ein Immobilienprojekt, das von Anfang an betrügerisch ausgerichtet gewesen war.

Der Berater hätte dies wissen müssen, nachdem auch ein
Brancheninformationsdienst das Angebot mangels aussagefähiger
Berechnungen kritisiert und darauf hingewiesen hatte, dass sich
erhebliche Haftungsrisiken für den Vertrieb ergäben könnten. Diese
Kritikpunkte hätte der Berater dem Anleger mitteilen und sie
gleichzeitig zum Anlass nehmen müssen, sich mit dem Konzept näher
auseinander zu setzen. Da dies nicht geschehen war, musste der
Berater für die entstandenen Verluste einstehen.

(rheinmain)


 


 

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