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Freistellungsauftrag für die Abgeltungsteuer jetzt anpassen

(bo/ddp.djn). Anleger können ihrer Bank einen Freistellungsauftrag in Höhe von 801 Euro einreichen oder den Betrag auf mehrere Institute verteilen.

Bis zur Höhe des Freistellungsauftrages fällt keine Abgeltungsteuer an und die Kapitalerträge werden brutto auszahlt. Sinnvoll kann es sein, die Verteilung der Aufträge zu überdenken, um gleich zu Beginn des Jahres die Weichen für 2010 richtig zu stellen. Darauf weist die Kanzlei Ebner Stolz Mönning Bachem aus Stuttgart hin.

Eine Neuverteilung des bisherigen Freistellungsvolumens kommt zum Beispiel infrage, wenn etwa bei einer Bank vorwiegend Börsenverluste und bei dem anderen Institut überwiegend Zinsen anfallen. Haben Sparer bei mehreren Instituten Freistellungsaufträge eingereicht, kann es bei einer Bank zu einem nicht ausgeschöpften Teilbetrag kommen. Das lässt sich zwar über die anschließende Steuererklärung wieder korrigieren. Da private Kapitalerträge aber seit 2009 in der Regel nicht mehr dem Fiskus zu deklarieren sind, muss sich der Anleger nur wegen der ungünstigen Verteilung der Freistellungsaufträge ans Finanzamt wenden. Damit geht dann der durch die Abgeltungsteuer beabsichtigte Vereinfachungseffekt verloren.

Anleger müssen den Freistellungsauftrag nicht unbedingt persönlich abgeben. Eine Übersendung per Post oder Fax ist völlig ausreichend. Der Fiskus erlaubt auch eine Erteilung oder Änderung über das Internet mit dem bekannten Pin/Tan-Verfahren.

(ddp)


 


 

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