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Durchschnittlich 3098 Euro

Anstieg der Bruttomonatsverdienste gleicht Inflation nicht aus

(bo/ddp.djn). Die Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmer in Deutschland sind im zweiten Quartal dieses Jahres nicht so stark gestiegen wie die Inflationsrate. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im zweiten Quartal durchschnittlich 3098 Euro brutto im Monat. Das seien 2,8 Prozent mehr gewesen als im zweiten Quartal 2007. Der Verbraucherpreisindex sei in diesem Zeitraum um 2,9 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte stärker als die Verdienste gestiegen.

Den größten Verdienstanstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal
hätten die Beschäftigten in der Energie- und Wasserversorgung mit
einem Plus von vier Prozent verzeichnet, teilten die Statistiker mit.
Mit 1,7 Prozent sei der Zuwachs im Gastgewerbe am geringsten
ausgefallen.

Den Angaben zufolge verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer
im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich im zweiten
Quartal 2008 durchschnittlich 18,35 Euro je Stunde. Dies seien 30
Prozent mehr als der Bruttostundenverdienst von Teilzeitbeschäftigten
(14,12 Euro) gewesen. Besonders hoch sei die Differenz in dem
Wirtschaftszweig Unternehmensnahe Dienstleistungen ausgefallen. Dort
habe der Bruttostundenverdienst von Vollzeitbeschäftigten um 51,8
Prozent über dem der Teilzeitbeschäftigten gelegen. Die geringsten
Abstände seien in den Wirtschaftszweigen Verkehr und
Nachrichtenübermittlung festgestellt worden.

(rheinmain)


 


 

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