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Appell gegen die Umbaupläne bei der "Frankfurter Rundschau"

(dapd). Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Hessen haben sich gegen die Umbaupläne bei der "Frankfurter Rundschau" gewandt.

In einem am Donnerstag von dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour (Grüne) verbreiteten Appell fordern sie die Verleger auf, das Blatt als eigenständige Frankfurter Zeitung zu erhalten. "Nicht nur für das Rhein-Main-Gebiet wäre das Ende der Rundschau ein herber Verlust ", hieß es. Auch für die föderale Struktur Deutschlands sei es wichtig, die zunehmende Medienkonzentration in Berlin durch profilierte Stimmen aus anderen Städten auszubalancieren.

Zu den Unterstützern gehören der Präsident der Goethe-Universität, Werner Müller-Esterl, und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Salomon Korn. Auch die Intendanten von Schauspiel und Oper der Stadt, Oliver Reese und Bernd Loebe, sowie die Direktorin des Deutschen Filmmuseums, Claudia Dillmann, unterstützen den Appell. Ebenso hat ihn der ehemalige hessische Justizminister Rupert von Plottnitz (Grüne) unterzeichnet.

Wegen anhaltender Verluste sollen bei der "Frankfurter Rundschau" zahlreiche Arbeitsplätze in der Redaktion wegfallen. Geplant sei der Abbau von 88 der 190 Arbeitsplätze, hatte der Kölner Verlag Du Mont Schauberg als Mehrheitseigner der Zeitung Anfang April mitgeteilt. Allerdings sollten auch 44 neue Stellen geschaffen werden.

Die überregionalen Seiten der "FR" sollen künftig komplett von der zur gleichen Verlagsgruppe gehörenden "Berliner Zeitung" und der Du Mont-Redaktionsgemeinschaft produziert werden.

Wolfgang Schönwald

(dapd )


 


 

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