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Apple-Auftragsfertigung

Foxconn produziert nach Massenschlägerei wieder

Nach einer Massenschlägerei mit insgesamt 40 Verletzten musste das Foxconn Werk in China geschlossen werden. In dieser Woche sollen die Beschäftigten ihre Arbeit wieder aufnehmen und in Form von Überstunden nachholen.

Ein Tag nach den schweren Krawallen des Auftragsfertigers von Apple läuft die Produktion wieder. Dabei bestätigt ein Sprecher des Unternehmens, dass der eintätige Ausfall schnell mit Überstunden aufgeholt ist und nur geringe Folgen für die Produktion zu erwarten sind. Am Sonntagabend hatten sich über 2000 Mitarbeiter einer Massenschlägerei hingegeben. Grund für diese Auseinandersetzung soll ein Streit mit einem Aufseher gewesen sein. Foxconn selbst bestätigt, dass es sich um einen persönlichen Streit zwischen den Mitarbeitern gehandelt hat.

Arbeiter festgenommen

Insgesamt beschäftigt Foxconn knapp 80.000 Arbeitnehmer und stellt laut Gerüchten einen Teil der Produktionskette für das neue iPhone 5. Über 5000 Polizisten waren in der Nacht von Sonntag zu Montag im Einsatz, um die Ordnung im Werk wieder herzustellen. Viele Arbeitnehmer konnten festgenommen werden. Foxconn ist dabei nicht nur für die Fertigung von Apple-Produkten bekannt. Auch andere Computerfirmen, wie Dell oder Sony lassen im Werk in Taiyuan produzieren.

Experten gehen von einem großen Produktionsdruck im Werk aus, der die Ausschreitungen letztlich begünstigte. Apple selbst hatte in einer unabhängigen Überprüfung viele Missstände im Unternehmen festgestellt. Arbeiter sind teilweise mehr als 60 Stunden in der Woche beschäftigt gewesen. Der Großkonzern hatte daraufhin Verbesserungen in Bezug auf die Arbeitsbedingungen zugesagt und wollte die Löhne bei Foxconn erhöhen lassen.

(Christian Weis)


 


 

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