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Offenbacher Schuhkonzern

Ara-Schuhgruppe übernimmt Salamander

(bo/ddp-hes). Die Ara-Schuhgruppe aus dem nordrhein-westfälischen Langenfeld übernimmt ihren bisherigen Konkurrenten Salamander. Der traditionsreiche Offenbacher Schuhkonzern soll Anfang Februar auf den Ara-Konzern übertragen werden, teilte Ottmar Hermann, Insolvenzverwalter der EganaGoldpfeil Europe GmbH, zu der Salamander gehört, am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Die Marke Salamander bleibe bestehen und werde europaweit weiter ausgebaut. Zum Kaufpreis machte der Insolvenzverwalter keine Angaben.

Die Übernahme umfasse sämtliche Geschäftsanteile an Salamander sowie deren ausländischen Tochtergesellschaften. Darüber hinaus werden auch die Rechte an den Marken «Salamander» und «Lurchi» auf Ara übergehen. Der Konzern ist vor allem für Ara-Damenschuhe und Lloyd-Herrenschuhe bekannt.

Der Gläubigerausschuss von EganaGoldpfeil Europe hat dem Verkauf den Angaben zufolge bereits zugestimmt. Mit einer Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden werde in Kürze gerechnet.

Salamander mit weltweit rund 1800 Beschäftigten und rund 190 Millionen Euro Jahresumsatz gehört seit vier Jahren zu Egana Goldpfeil, einer deutsch-chinesischen Gruppe von Edelmarkenherstellern mit Sitz in Hongkong und Offenbach. Für deren Europa-Holding wurde im Herbst das Insolvenzverfahren eröffnet.

(Redaktion)


 


 

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