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Automatisierung spart vierzig Prozent

arago kritisiert Nutzung von IT-Budgets

Der in Frankfurt am Main beheimatete Spezialist für komplexe und verteilte IT-Architekturen, arago, reagiert mit Unverständnis auf die Veröffentlichung der IT Budgetstruktur in vielen deutschen Unternehmen. Gerade vor den im Jahr 2008 bereits vorgenommenen oder noch geplanten Kürzungen des IT-Budgets sei der Einsatz der vorhandenen Mittel nicht effektiv. "Hier wird eindeutig am falschen Ende gespart", bemängelt Vorstandsmitglied Martin Friedrich, der vor allzu schnellen und damit unüberlegten Aktionen mit dem Rotstift warnt. Gefragt sei vielmehr präzise Kalkulation, betriebswirtschaftliches Denken und eine wesentlich größere Weitsicht.

Insbesondere durch Investitionen in die Automatisierung ließen sich bereits
kurzfristig hohe Einsparpotenziale realisieren. Die arago AG rechnet vor,
dass ein Unternehmen mit Aufwendungen in Höhe von circa 680.000 Euro pro
Jahr für den Betrieb der eigenen Informationstechnologie nach der
Automatisierung der dafür geeigneten Prozesse die jährlichen Ausgaben auf
rund 400.000 Euro senken kann. Das entspricht einer Einsparung in Höhe von
41 Prozent. Unter Berücksichtigung der Einmalkosten, die arago in diesem
Fall auf 220.000 Euro beziffert, würde die Amortisierung spätestens nach 14
Monaten eintreten. "Sechs Monate werden für die Umstellung der Prozesse und
die Einführung der Automationswerkzeuge benötigt, die eigentliche
Amortisationszeit liegt dann noch einmal bei acht Monaten", erläutert Martin
Friedrich.

Die arago AG nimmt mit ihrer Stellungnahme konkret Bezug auf einen am 9.
September in der Financial Times Deutschland erschienenen Zeitungsbericht.
Unter der Überschrift "Konzerne knausern bei IT-Budgets" heißt es dort, dass
"Großkonzerne dieses Jahr weniger für die Informationstechnologie ausgeben."
Als Beleg führt die Zeitung eine aktuelle Studie des
US-Marktforschungsunternehmens Forrester an, aus der hervorgeht, dass 43
Prozent von 950 befragten Unternehmen in Nordamerika und Westeuropa ihre
IT-Budgets "bereits nach unten korrigiert und 24 Prozent zumindest die nicht
zwingend erforderlichen IT-Ausgaben zurückgestellt haben". Besonders
hervorgetan hat sich dabei laut Bericht die Finanzdienstleistungsbranche.
Hier liegt der erstgenannte Wert sogar bei 49 Prozent. "Vor dem Hintergrund
der schweren Krise im Finanzsektor erhält diese Aussage zusätzliche
Brisanz", so Martin Friedrich. "Die Studie stammt noch aus der Zeit davor
und es steht zu befürchten, dass der Gürtel in den IT-Abteilungen noch enger
geschnallt werden muss als ohnehin schon. Dabei sollten gerade die
Finanzdienstleister über nachhaltige Einsparungen nachdenken."

Die arago AG (www.arago.de) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist mit
seinen Produkten und Dienstleistungen Spezialist für hochkomplexe und
verteilte IT-Architekturen. Das Unternehmen verfolgt dabei das Ziel, mit
technischen Lösungen IT-gestützte Geschäftsprozesse effizienter,
kostengünstiger und sicherer zu gestalten. Dafür entwickelt arago seit der
Gründung im Jahr 1995 Lösungen und Services für das Management
vielschichtiger Anwendungen in Internet, Intranet und Extranet. Das
Leistungsspektrum reicht dabei vom automatisierten und ITIL-konformen
System- und Applikationsbetrieb bis hin zur standardisierten Entwicklung
geschäftsrelevanter Webanwendungen und Portale. Zu den Kunden zählen
insbesondere Banken und Kapitalanlagegesellschaften, aber auch mit Betrieben aus der Touristik-Branche, dem produzierenden Gewerbe und dem Einzelhandel arbeitet arago seit langen Jahren erfolgreich zusammen.

Quelle: arago Institut für komplexes Datenmanagement AG

(rheinmain)


 


 

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