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Arbeitnehmer-Befragung

Studie: Technologische Entwicklung verändert Arbeitswelt

Arbeitnehmer bevorzugen flexible Arbeitsstrukturen und möchten die IT-Endgeräte im Unternehmen mit auswählen. Vielerorts werden Geräte inzwischen sowohl beruflich wie privat genutzt. Das sind unter anderem die Ergebnisse einer internationalen Studie, bei der mehr als 8000 Beschäftigte befragt wurden.

Das gemeinsame Forschungsprojekt von Dell und Intel trägt den Titel "Evolving Workforce". In dem nun vorliegenden zweiten Teil der Studie wurden die Trends der Entwicklung der Arbeitswelt und die Auswirkungen auf die Beschäftigten und die Unternehmen untersucht. Hierfür wurden in elf Ländern insgesamt 8360 Beschäftige befragt. Demnach würden sich die Mitarbeiter zunehmend zum Innovationstreiber in Unternehmen entwickeln.
So ändert sich auch die Nutzung von IT-Systemen. Arbeitnehmer möchten zunehmend ihre privat genutzten Geräte auch im Beruf einsetzen. So seien sie mit den Lösungen vertraut und könnten damit produktiver arbeiten. Genauso würden umgekehrt Geräte aus dem beruflichen Bereich auch privat genutzt. So können 63 Prozent aller Befragten IT-Geräte heute sowohl für berufliche als auch private Zwecke einsetzen. In Deutschland gaben 51 Prozent der Befragten an, Computer entsprechend privat und beruflich zu nutzen, Frankreich kommt auf einen Wert von 57 Prozent.
Immerhin 41 Prozent aller Befragten haben angegeben, dass sie in ihrem Unternehmen Einfluss auf die Auswahl von Geräten nehmen würde. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Schwellenländern (59 Prozent) und Industrieländern (31 Prozent), Deutschland erreicht hier einen Wert von 36 Prozent. Zusätzlich wurden die Erwartungen abgefragt, wie die Situation diesbezüglich in zehn Jahren aussehen werde. Hier gaben 55 Prozent aller Befragten an, sie könnten dann Einfluss auf die Auswahl der Geräte nehmen (Deutschland: 41 Prozent).

Im Hinblick auf die Arbeitszeiten sind 72 Prozent der Befragten der Auffassung, dass durch flexiblere Arbeitszeiten ein produktiveres Arbeiten möglich sei. Deutschland kommt hier auf ein Ergebnis von 75 Prozent. Das Arbeiten im Home Office, beziehungsweise außerhalb der Büroräume, spielt offensichtlich eine geringere Rolle. Hier gaben 45 Prozent der Befragten an, dass sie im Home Office mehr Arbeit erledigen könnten.
Es gaben nur 36 Prozent der Befragten an, dass ihre Produktivität nach der im Büro verbrachten Arbeitszeit ermittelt wird. Bei 75 Prozent erfolgt die Beurteilung nach qualitativen Aspekten, sprich dem Ergebnis. In Deutschland liegt der Wert der Befragten, die tendenziell häufiger nach der Arbeitszeit beurteilt werden bei 29 Prozent.
Nur knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) ist der Ansicht, dass in ihrem Unternehmen die neueste Technologie zum Einsatz kommt. In Deutschland liegt dieser Wert bei 55 Prozent. Guten IT-Support bekommen 69 Prozent der deutschen Befragten, im Gesamtergebnis sind es 67 Prozent der Teilnehmer.
Die Befragung fand im Oktober 2011 statt und zwar in folgenden Ländern: Brasilien, China, Mexiko, Indien, Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada und den USA.

(ots / tec channel)


 


 

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