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  • 04.01.2009, 18:03 Uhr
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Bundesagentur für Arbeit

Arbeitsagentur droht 2010 Liquiditätsengpass

(bo/ddp.djn). Der Bundesagentur für Arbeit (BA) droht trotz eines Milliardenpolsters offenbar 2010 das Geld auszugehen. Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für das «Handelsblatt» (Montagausgabe) zeigen demnach, dass die Arbeitsagentur wegen rapide steigender Arbeitslosenzahlen in den kommenden beiden Jahren hohe Defizite machen wird. Für 2009 erwarteten die Ökonomen ein Defizit von 5,9 Milliarden Euro. 2010 dürften es dann auf «reichlich zehn Milliarden Euro» ansteigen, sagte IfW-Finanzexperte Alfred Boss der Zeitung.

Damit wäre innerhalb von zwei Jahren das Finanzpolster von rund 19 Milliarden Euro nahezu aufgebraucht. Lediglich 2,5 Milliarden Euro, die die Behörde in einen Vorsorgefonds zur Finanzierung künftiger Beamtenpensionen zurückgelegt habe, wären noch unangetastet.

«Da der Bund seinen jährlichen Zuschuss künftig erst am Jahresende an die BA überweist, wird die Behörde 2010 Liquiditätsprobleme bekommen», sagte Boss weiter. Der Bund zahlt den Angaben zufolge den Gegenwert eines Mehrwertsteuerpunktes an die BA - 2009 sind das 7,78 Milliarden Euro.

(Redaktion)


 


 

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