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  • 29.07.2015, 10:00 Uhr
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  • Rhein-Main
Arbeitsklima

Mitarbeiter versorgen – Möglichkeiten, um die Laune am Arbeitsplatz zu steigern

Der Arbeitsplatz ist ein Ort, an dem sich Menschen einen großen Teil ihres Lebens aufhalten. Umso wichtiger ist es, dass sie sich dort wohlfühlen. Ein gutes Verhältnis zum Vorgesetzten, eine gute Beziehung, vielleicht sogar Freundschaften unter Mitarbeitern, ein angenehmes Arbeitsklima, Spaß an der Tätigkeit – all das und noch viel mehr gehört dazu, damit Arbeitnehmer mit ihrem Arbeitsplatz zufrieden sind.

Des Weiteren spielen Faktoren wie mögliche Aufstiegschancen, faire Bezahlung und eine gute Vereinbarung von Arbeit und Freizeit eine wichtige Rolle. Passt all das zusammen, können auch Arbeitgeber von der Zufriedenheit ihrer Angestellten profitieren: zufriedene Arbeitnehmer werden seltener krank und leisten bessere Arbeit. Für jeden Arbeitgeber sollte es entsprechend wichtig sein, seinen Angestellten ein gutes Arbeitsklima zu bieten, dabei hat er unterschiedliche Möglichkeiten. Eine, die hier ausführlicher behandelt werden soll, ist die Schaffung von Versorgungsmöglichkeiten – denn hungrig oder durstig arbeitet es sich mindestens genauso schlecht wie unzufrieden.

Für ausreichend Flüssigkeit sorgen

Vor allem im Sommer ist es wichtig, dass jeder Mensch ausreichend trinkt. Die Gründe dafür sind vielseitig, für den Arbeitsplatz ist aber unter anderem der Grund der Konzentrationsfähigkeit ein wichtiger. Sicherlich hat jeder Mitarbeiter einen anderen Geschmack und bringt sich eventuell selbst sein Getränk mit, jedoch sollte der Arbeitgeber ebenfalls Möglichkeiten bieten.

• Kaffee
Kaffeemaschine oder Kaffeeautomat? Reicht es den Mitarbeitern aus, morgens ihren Kaffee mit Milch und Zucker zu trinken, genügt eine herkömmliche Kaffeemaschine vollkommen. In vielen Büros werden Kaffeepulver und Co. sogar von der Firma gestellt. Ansonsten bietet sich zur Kostenreduktion womöglich das Aufstellen einer Kaffeekasse an, in die jeder Mitarbeiter Geld nach eigenem Ermessen zahlen kann. Bei größeren Büros mit Publikumsverkehr ist ein Kaffeeautomat denkbar. Der Vorteil besteht zudem darin, dass nicht nur Kaffee, sondern unterschiedliche Kaffeevariationen sowie Tee und heiße Schokolade angeboten werden können. Allerdings tragen in dem Fall die Mitarbeiter die Kosten für ihr jeweiliges Getränk selbst – lediglich der Automat wird gestellt.

• Heißes Wasser
Für Teetrinker sollte ein Wasserkocher bereitgestellt werden – dies ist kostengünstig und erfüllt seinen Zweck. Eine Auswahl an unterschiedlichen Teesorten erfreut die Arbeitnehmer sicherlich auch, viele tendieren aber dazu, sich ihre Lieblingssorte selbst ins Büro mitzubringen.

• Frisches Wasser
Für eine Abkühlung und als perfekter Durstlöscher bietet sich kaltes Wasser an. Wird dieses den Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung gestellt, erhöht dies die Motivation . Unterschiedliche Möglichkeiten bieten sich an, zum Beispiel der herkömmliche Wasserspender, der Wasser aus passenden Tanks bezieht und unter anderem in Arztpraxen zu sehen ist.
Die modernere und abwechslungsreichere Variante – und damit auch die, die von den Mitarbeitern vermutlich lieber gesehen wird – ist die Verwendung eines besonderen Gerätes wie dem Welltec Wasserspender. Dieser wird direkt an den Wasseranschluss montiert, womit das Nachbestellen von Kanistern oder ähnlichem entfällt. Des Weiteren muss sich keine Gedanken gemacht werden, wie lange das Wasser noch reicht. Ein weiterer besonderer Punkt ist, dass sowohl gekühltes als auch ungekühltes Trinkwasser für den Nutzer wählbar ist. Das Highlight aber ist die Abwechslung: Nicht nur herkömmliches Trinkwasser ist möglich, sondern auf Wunsch per Knopfdruck auch Wasser in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie zum Beispiel Apfel, Cola oder Maracuja, die der Hersteller auf seiner Website umfassend vorstellt. Anders als normale Wasserspender, die über einen Tank verfügen und deren Wasser irgendwann abgestanden ist und womöglich nicht gewechselt wird, so wird das Wasser hier direkt über den Anschluss erhalten und ist entsprechend frisch – auch das BfR warnte bereits vor diesem möglichen Gesundheitsrisiko.

Hungrig arbeitet es sich schlechter

Acht Stunden am Arbeitsplatz – natürlich kommt spätestens nach der Hälfte der Zeit ein Hungergefühl auf, das gestillt werden möchte. Die meisten Menschen nehmen mittags eine warme Mahlzeit zu sich, doch jeden Tag essen zu gehen, wird auf Dauer selbst mein Imbiss um die Ecke sehr teuer. Jeder Mitarbeiter ist dann dankbar, wenn der Arbeitgeber Alternativen bietet, um die Essensversorgung günstiger zu gestalten.

• Kantine
Die ultimative Lösung, um nicht lange nach einer Gelegenheit zum Essen zu suchen, ist die Kantine. Wenngleich diese oftmals einen schlechten Ruf hat, ist es heutzutage lang nicht mehr so, dass das günstige Essen bedeutet, dass es schlicht und einfach nicht schmeckt. Bei einem Arbeitsplatz mit weniger als 50 Mitarbeitern ist die Einrichtung einer Kantine jedoch nicht rentabel. Es ist jedoch eine Überlegung wert, sich entweder mit benachbarten Firmen zusammenzutun, um eine Kantine einrichten zu können oder aber einen Vertrag mit bereits bestehenden Firmenkantinen auszuhandeln, um die eigenen Mitarbeiter dort ebenfalls günstig essen gehen zu lassen. Wird das Kantinenessen seinem schlechten Ruf aber tatsächlich gerecht, so können Arbeitnehmer und -geber Abhilfe schaffen, das BGF-Institut gibt diesbezüglich einige hilfreiche Tipps.

• Essensmarken
Bei einem Arbeitsplatz in der Innenstadt bieten sich sogenannte Essensmarken an, die bei unterschiedlichen Gastronomiebetrieben eingelöst werden können und eine Vergünstigung bringen. Der Arbeitgeber bietet auf diesem Wege einen Zuschuss für die mittägliche Versorgung und der Arbeitnehmer genießt ein besonderes Privileg. Viele größere Ketten – vom Supermarkt bis zur Fast Food Kette – sind mittlerweile an solche Gutscheinsysteme angeschlossen, sodass der Mitarbeiter eine recht große Auswahl an Möglichkeiten hat.

• Snack Box
Für den Hunger zwischendurch ist eine Snack Box eine gute Alternative. Eine solche Box wird beispielsweise mit Müsli- und Schokoriegeln, Weingummi-Tüten und anderen handlichen Snacks befüllt und der Mitarbeiter hat freien Zugang zu dieser. Bezahlt wird direkt an der Box für die entnommene Ware – Vertrauen des Arbeitgebers in seine Arbeitnehmer vorausgesetzt, außerdem muss das Unternehmen damit rechnen, dass hie und da die Geldsumme mit der entnommenen Ware nicht ganz übereinstimmt. Mitunter stellen Betriebe diese kleinen Aufmerksamkeiten aber auch unentgeltlich bereit. Statt der Snack Box mit Süßigkeiten kann natürlich auch zu gesunden Alternativen gegriffen werden, um die Mitarbeiter in ihrer Ernährung zu unterstützen.

• Mikrowelle
Ähnlich wie bei der Kaffeemaschine bietet es sich an, den Mitarbeitern eine Mikrowelle zur Verfügung zu stellen, damit sie im Büro ihr von Zuhause mitgebrachtes Essen erwärmen können und sich somit das Geld für ein Essen auswärts sparen.

• Catering
In vielen Städten wird ein sogenanntes Brötchencatering angeboten. Ein Unternehmen liefert frische Brötchen sowie frisches Obst und Gemüse in die Firma und verkauft seine Ware recht günstig an die Mitarbeiter – dies macht nicht selten ein Vertrag zwischen Catering und Arbeitgeber möglich, der die günstigen Preise dadurch ermöglicht, dass er dem Catering-Service eine Pauschale zahlt – sozusagen auch in diesem Fall einen Zuschuss zum Essen bietet.

(Redaktion)


 


 

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