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Arbeitszimmer: Steuerliche Behandlung des Vermietungsmodells

(bo/ ddp.djn). Seitdem das private Arbeitszimmer zu Hause in vielen Fällen nicht mehr steuerlich absetzbar ist, sind einige Arbeitnehmer dazu übergegangen, das Arbeitszimmer an den Chef zu vermieten, der es dem Arbeitnehmer dann kostenlos zur Verfügung stellt. Die Folge: Die Kosten des Arbeitszimmers können als Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung gegen die Miete gegengerechnet werden, die der Arbeitgeber für das Home-Office zahlt. Die Finanzämter verlangen lediglich, dass diese Anmietung auch wirklich im Interesse des Arbeitgebers steht, weil er beispielsweise keine eigenen Büroräume anmieten kann.

Die Oberfinanzdirektion Münster hat sich jetzt mit diesem Phänomen beschäftigt und klargestellt, dass ein solches Rechenmodell nur dann infragekommt, wenn neben dem Dienstverhältnis ein weiteres Rechtsverhältnis für die Vermietung besteht. Kurzum: Es muss ein wirksamer Mietvertrag abgeschlossen werden, damit das Steuersparmodell auch wirklich funktioniert. Damit das Finanzamt ihn auch anerkennt, sollte er auf jeden Fall so formuliert sein, wie auch Mietverträge unter Fremden abgeschlossen werden.

(rheinmain)


 


 

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