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Börse, 18. November

Gute Vorgaben aus Asien treiben Aktienmarkt

(bo/dapd). Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag sehr fest begonnen. In den ersten Handelsminuten legte der Leitindex DAX 1,0 Prozent auf 6.765 Zähler zu. Der MDAX gewann 0,8 Prozent auf 9.291 Punkte, und der TecDAX stieg um 1,2 Prozent auf 787 Zähler. Positive Vorgaben aus Asien trieben die Kurse, hieß es. Im Blick stehe daneben aber weiter die Schuldenkrise in Europa.

An der New Yorker Wall Street waren die wichtigsten Indizes am Mittwoch wenig verändert aus dem Handel gegangen. Während Finanzwerte eher auf der Verliererseite zu finden waren, schlossen Technologiewerte nach den hohen Kurseinbußen vom Vortag zumeist etwas erholt. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,1 Prozent auf 11.008 Zähler. Der technologieorientierte Nasdaq Composite stieg dagegen um 0,2 Prozent auf 2.476 Punkte. "Der Markt ist nach dem kleinen Ausverkauf von gestern erst einmal orientierungslos", sagte ein Händler.

Der Euro kostete am Morgen 1,3586 Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank ( EZB ) am Vortag auf 1,3481 Dollar festgestellt. Im Handel hieß es, dass man sich nach den schwachen US-Immobiliendaten beziehungsweise Preisdaten nun wieder verstärkt den US-Problemen zuwende. Besorgnis erregend sei vor allem die Preisentwicklung, die die deflationären Gefahren in den USA deutlich unterstreiche und neue Argumente für das Anleihenkaufprogramm der US-Notenbank liefere.

Im DAX begannen alle 30 Werte im Plus. Dabei setzten allen voran Infineon ihre Aufwärtstendenz fort und stiegen um 2,7 Prozent auf 6,47 Euro. Lufthansa notierten 2,3 Prozent fester bei 16,33 Euro. Daneben legten mit Daimler, Volkswagen und BMW drei Autotitel zu. Die geringsten Zugewinne verzeichneten am unteren Ende Siemens mit einem Plus von 0,2 Prozent sowie Merck, die sich um 0,3 Prozent verteuerten.

In der zweiten Reihe standen am Morgen Sky ganz oben auf den Kauflisten und legten 3,9 Prozent auf 1,47 Euro zu. Heidelberger Druck stiegen um 3,0 Prozent auf 3,39 Euro. ProSiebenSat.1 verteuerten sich um 2,0 Prozent auf 20,70 Euro. Verluste verbuchten mit Fuchs Petrolub, EADS, Rational, Celesio und Rhön-Klinikum lediglich fünf Werte, wobei das Minus jeweils geringer als ein Prozent war.

Im TecDAX stiegen allen voran Wirecard nach Zahlen um 3,9 Prozent auf 10,62 Euro. QSC erhöhten sich um 2,7 Prozent auf 1,87 Euro. Dialog Semiconductor gewannen 2,6 Prozent auf 13,23 Euro. Die wenigen Verlierer wurden von Phoenix Solar angeführt, die 1,1 Prozent auf 22,59 Euro nachgaben. Drillisch sanken um 0,6 Prozent auf 5,88 Euro.

(dapd )


 


 

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