Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Aktuell News
Weitere Artikel
Forderung

Linksfraktion verlangt Aufklärung über umstrittene Lehrerliste

(bo/ddp-hes). Die Linksfraktion im hessischen Landtag fordert von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) weiter Aufklärung über eine Liste mit für den Schuldienst ungeeigneten Pädagogen.

Um der Ministerin die Gelegenheit zu geben, sich im Kulturpolitischen Ausschuss zu dem Sachverhalt zu äußern, habe die Linke einen dringlichen Berichtsantrag eingebracht, teilte die Fraktion am Mittwoch in Wiesbaden mit. Bei der Sitzung Anfang Dezember wolle die Fraktion nun beantragen, dieses Thema öffentlich zu behandeln.

Nach den bisher bekannt gewordenen Details zu der Liste bestehe «der Verdacht, dass hier Verfassungs- und Rechtsbrüche seitens des Kultusministeriums vorliegen», sagte der Fraktionsvorsitzende Willi van Ooyen. Unklar sei ferner, ob auch die Mitbestimmungsrechte der Personalvertretungen missachtet worden seien. Es stünden 61 Lehrer auf der Liste, deren Existenz am vergangenen Freitag öffentlich bekannt wurde.

Ministeriumsangaben zufolge führt das Zentrale Personalmanagement in Darmstadt eine Liste, in der Lehrkräfte verzeichnet werden, «die aus fachlichen Gründen aus dem Schuldienst entlassen wurden». Aufgeführt seien auch Bewerber, die aus «erkennbar und überprüfter pädagogischer Ungeeignetheit» erst gar nicht zum Schuldienst zugelassen worden seien, hieß es. Die Liste stehe den staatlichen Schulämtern zur Verfügung.

(ddp)


 


 

Liste
Schuldienst
Fraktion
Linksfraktion
Aufklärung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Liste" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: