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Geringere Nachfrage

Bauhauptgewerbe verzeichnet im September Auftragsrückgang

(bo/ddp.djn). Das deutsche Bauhauptgewerbe hat im September ein Auftragsminus verzeichnet.

Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, gingen die Bestellungen in Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten auf Jahressicht preisbereinigt um 5,7 Prozent zurück. Während die Nachfrage im Hochbau sogar um 13,9 Prozent abnahm, erhöhte sie sich im Tiefbau um 3,7 Prozent.

In den ersten neun Monaten sind nach Angaben der Statistiker die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken.

Ende September waren nach Behördenangaben in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 708 000 Personen tätig, was einem Beschäftigungsrückgang von 1,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht. Der Gesamtumsatz sank um 4,1 Prozent und belief sich im Berichtsmonat auf rund 8,0 Milliarden Euro.

Von Januar bis September sank der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes auf Jahressicht um 6,8 Prozent auf 57,4 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten ist in diesem Zeitraum um 2,3 Prozent gesunken.

Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) in Berlin mitteilte, reichen positive Impulse aus dem Sektor Öffentlicher Bau nicht aus, um die weiterhin negative Entwicklung im Wirtschaftsbau auszugleichen.

An den Zahlen für den Öffentlichen Bau zeigt sich nach Verbandsangaben die Wirkung der Konjunkturprogramme der Bundesregierung. Von Juli bis September hätten die Unternehmen in diesem Bereich ein Auftragsplus von nominal 3,1 gegenüber dem Vergleichszeitraum verzeichnet, der Umsatz sei um 8,0 Prozent gestiegen. Von Januar bis September lagen die Ordereingänge im Öffentlichen Bau laut HDB um 4,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraumes, der Umsatz stieg um 0,6 Prozent.

Der Wirtschaftsbau stecke hingegen mit einem Auftragsrückgang im dritten Quartal von nominal 12,6 Prozent immer noch in der Krise. Der Umsatz habe sei auf Jahressicht um 13,5 Prozent gesunken. In den ersten neuen Monaten ergab sich nach Angaben des HDE ein Orderminus von 17,5 und ein Umsatzrückgang von 11,1 Prozent.

(ddp)


 


 

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