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2.200 neue Azubis bei Siemens

Rund 45.000 Bewerbungen für die Ausbildungsplätze gehen alljährlich bei dem Weltkonzern ein. 130 Azubis starten in der Region Mitte.

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres starten bei Siemens knapp 2.200 junge Menschen an bundesweit etwa 40 Standorten ins Berufsleben. Darunter sind in diesem Jahr auch wieder 31 junge Europäer. Sie kommen aus zwölf EU-Ländern, nach ihrem Abschluss kehren die Nachwuchskräfte wieder in ihre Heimatländer zurück.

Das [email protected] genannte Programm war 2012 als Pilotprojekt gestartet. „Das erste Jahr war ein voller Erfolg – für die jungen Leute aus Europa und für uns. Deswegen machen wir mit dem Projekt weiter“, sagte Brigitte Ederer, Personalvor-
stand und Arbeitsdirektorin der Siemens AG. Die Ausbildung bei Siemens sei zunehmend internationaler ausgerichtet. „In vielen Ländern bilden wir zum Teil schon seit Jahren aus. So sichern wir uns qualifizierten Nachwuchs und leisten unseren kleinen Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.“ Aktuell erhalten rund 1.000 junge Menschen in sechs europäischen Ländern bei Siemens eine Berufsausbildung nach deutschem Vorbild.

Von den rund 2.200 Auszubildenden in Deutschland beginnen etwa 80 Prozent eine Ausbildung oder ein duales Studium in technischen Berufen. Unter anderem bietet Siemens Ausbildungsplätze in Elektronik, Mechatronik, Zerspanungsmechanik oder Fachinformatik an. Gut ein Drittel der Ausbildungsplätze entfällt auf duale Studienplätze. Hier erwerben die Absolventinnen und Absolventen neben dem regulären IHK-Abschluss einen Bachelor-Abschluss. Zum sechsten Mal in Folge stellt Siemens wieder Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche zur Verfügung.

In der Siemens-Region Mitte, dazu zählen neben Hessen auch Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie das Rhein-Neckar-Dreieck, starten zum neuen Ausbildungsjahr rund 130 junge Menschen ihre Karriere bei Siemens. Damit beschäftigt Siemens in der Region insgesamt rund 620 Auszubildende.

Darüber hinaus unterstützt der Technologiekonzern verschiedene Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region. Zum Beispiel arbeitet Siemens auf dem Gebiet der Medizintechnik mit der Goethe-Universität Frankfurt zusammen.

Mit insgesamt rund 10.000 Auszubildenden und dual Studierenden, davon über 7.000 für den eigenen Bedarf und knapp 3.000 für externe Unternehmen, ist die Siemens AG einer der größten privaten Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Im vergangenen Geschäftsjahr investierte das Unternehmen 183 Millionen Euro in die Ausbildung, weltweit waren es 216 Millionen Euro.

(Redaktion)


 


 

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