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GDL-Ausstand

Rhein-Main-Region erneut Zentrum des GDL-Ausstandes

(dapd-hes). In Hessen ist erneut das Rhein-Main-Gebiet Zentrum des bundesweiten Warnstreiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).

Zu dem dreistündigen Ausstand von 8.30 bis 11.30 Uhr seien neben den Lokführern des Fern-, Regional-, S-Bahn und Güterverkehrs bei der Deutschen Bahn (DB) auch die Beschäftigen bei den sechs großen Privatbahnen aufgerufen, sagte ein GDL-Sprecher am Freitag in Frankfurt am Main.

Das private Verkehrsunternehmen vectus teilte mit, dass es wegen des Warnstreiks zu mehreren Zugausfällen komme. Betroffen davon seien Verbindungen zwischen Siershahn und Limburg sowie zwischen Niedernhausen und Wiesbaden.

Die GDL fordert einen Flächentarifvertrag für alle 26.000 Lokführer in Deutschland. Die Gewerkschaft will eine Lohnerhöhung um fünf Prozent auf dem Niveau des Marktführers DB, einheitliche Qualifizierungsstandards und eine Absicherung bei Berufsunfähigkeit, etwa nach dem Miterleben eines Suizids auf den Schienen.

Den ersten Warnstreik im laufenden Tarifstreit hatte es am Dienstagmorgen gegeben. Es kam während des zweistündigen Ausstands zu starken Einschränkungen des Bahnverkehrs, die sich wegen der Verschiebungen im Fahrplan bis in den Nachmittag fortsetzten.

(dapd )


 


 

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