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Ausstellung "Chinesische Dinge"

Rote Unterhosen aus dem chinesischen Alltag

(bo/dapd). Einen Blick auf das alltägliche Leben der Menschen in China bietet ab Donnerstag (23. Februar) die Ausstellung "Chinesische Dinge" im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main.

Zu sehen sind Gegenstände, "die für die Chinesen so selbstverständlich sind, dass sie sie gar nicht mehr wahrnehmen", sagte der Kurator der asiatischen Sammlung des Museums, Stephan von der Schulenburg, am Mittwoch in Frankfurt. Entstanden ist die Schau in China selbst, Grundlage ist ein Katalog des Pekinger Professors für Kommunikationswissenschaften, Wu Xuefu.

Tatsächlich bietet die Schau zum Teil tief gehende Einblicke in das tägliche Leben von Millionen von Chinesen. So lehrt eine rote Unterhose den Besucher, dass jeder traditionsbewusste Chinese im Abstand von zwölf Jahren ein ganzes Jahr lang eine ebensolche trägt. Denn in diesem Zyklus kehrt laut chinesischem Kalender das Tierkreiszeichen wieder, unter dem der Betroffene geboren wurde - das Tragen der bunten Wäsche bringe dann Glück.

Weiterhin zu sehen sind zu Teegläsern umfunktionierte Einweggläser mit Stoffbezug, ein mit Blumen bemalter Mundschutz, ein original Motorrad-Taxi oder sogenannte Schnellbinder - chinesische Krawatten mit vorgefertigtem Knoten und Gummizug.

Die Ausstellung war auf Initiative von Peter Schneckmann, dem Vorsitzenden des Frankfurter Vereines für Kulturaustausch mit Asien "Drachenbrücke", zustande gekommen. Schneckmann hatte Wus Katalog "Chinesische Dinge" auf der Frankfurter Buchmesse entdeckt und war daraufhin mit ihm in Kontakt getreten.

Der Katalog war 2008 als Teil des Projekts "Essentially Chinese" der von dem Pekinger Professor geleiteten innovativen chinesischen Gruppe "Popcorn Idea Factory" entstanden. Die Gruppe konzentriert sich auf verlegerische Projekte und hat zum Ziel, "die Ästhetik der chinesischen Gesellschaft im alltäglichen Leben" aufzudecken.

Die Ausstellung von 23. Februar bis 27. Mai zu sehen. Ebenfalls gezeigt werden 32 Stücke einer Sammelaktion, bei der Frankfurter Bürger ihre persönlichen "Chinesischen Dinge" einsenden konnten.

(dapd )


 


 

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