Weitere Artikel
Deutsche Bahn

Bahn-Gewerkschaft Transnet droht mit Streik ab Ende Januar

(bo/ddp.djn). Die Gewerkschaft Transnet droht der Deutschen Bahn mit Streiks in der anstehenden Tarifrunde. «Wenn die Bahn auf die vermeintliche Krise verweist, womöglich eine Nullrunde fordert und sich in Verhandlungen nicht bewegt, ist ein Streik unausweichlich», sagte Transnet-Chef Alexander Kirchner dem «Tagesspiegel» (Montagausgabe).

Kirchner lehnte es ab, angesichts der Wirtschaftskrise die Forderung nach zehn Prozent mehr Lohn zu relativieren. «Wir werden uns nicht mit Marginalien abspeisen lassen», betonte er. Im Personenverkehr gebe es keinen Abschwung, der Güterverkehr auf der Schiene boome ohnehin. Streiks wären ab Ende Januar möglich, wenn die Friedenspflicht ausläuft.

Kirchner sagte, er sehe nicht, dass es schon vorher ein Ergebnis mit der Bahn geben werde. Kirchner lehnt es außerdem ab, aus Rücksicht auf womöglich steigende Fahrpreise weniger Geld zu fordern. «Es ist nicht unsere Aufgabe, Lohnzurückhaltung zu üben, damit die Fahrpreise nicht steigen», sagte er. Ohnehin nutze der Vorstand das Tarifergebnis nur als Vorwand. Kirchner beharrte darauf, ein ähnliches Ergebnis wie die Konkurrenzgewerkschaft GDL auszuhandeln. «Unser Ziel ist es, einen vergleichbaren Abschluss zu erzielen», sagte er.

(Redaktion)


 


 

Bahn-Gewerkschaft
Transnet
Streik

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Bahn-Gewerkschaft" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: