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Deutsche Bank Sport-Stipendium

Deutsche Bank erhöht Förderung für Spitzensportler mit eigenem Stipendium

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Die Deutsche Bank verstärkt ihr Engagement als "Nationaler Förderer" der Stiftung Deutsche Sporthilfe deutlich. Mit einem eigenen "Deutsche Bank Sport-Stipendium" verdoppelt die Bank ab Mai 2012 ihre Stipendien für alle Sporthilfe-Studenten auf 300 Euro monatlich.

Damit fördert die Bank nun 300 Top-Athleten aus 34 Sportarten und allen Regionen Deutschlands, darunter zahlreiche Junioren-Welt- und Europameister, Medaillengewinner bei WM, EM und Olympischen Spielen sowie Medaillenkandidaten für die anstehenden Olympischen Spiele in London.

Jürgen Fitschen, Mitglied des Vorstands der Deutsche Bank AG und Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Sporthilfe, sagte heute bei einer Pressekonferenz in Frankfurt: "Die Deutsche Bank unterstützt aktiv die Deutsche Sporthilfe, denn wir wollen junge Talente fördern.
Spitzen- und Nachwuchsathleten verkörpern genau das, was wir mit Leistung aus Leidenschaft meinen. Man muss sich mit voller Kraft einsetzen, um seine Ziele zu erreichen. Mit dem 'Deutsche Bank Sport-Stipendium' wollen wir besonders die unterstützen, die Spitzensport und Studium verbinden. Damit schaffen wir Freiräume für den Weg in die berufliche Zukunft."

"Die gleichzeitige Förderung der sportlichen und beruflichen Karriere ist ein zentraler Baustein der Unterstützungsleistungen der Deutschen Sporthilfe. Aktuell erhalten knapp 300 Top-Athleten das "Deutsche Bank Sport-Stipendium". Die Verdopplung dieser speziellen Förderung von 150 Euro auf 300 Euro im Monat bedeutet für unsere studierenden Athleten neue Rahmenbedingungen und Chancen, um parallel zur sportlichen Karriere eine erfolgreiche berufliche Laufbahn verfolgen zu können. Die Übernahme des Förderbausteins "Stipendien"  bedeutet für die Deutsche Bank auch finanziell einen deutlichen Ausbau ihres Engagements bei der Sporthilfe. Dafür sind wir sehr dankbar", sagte Dr. Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements ist die Deutsche Bank seit 2001 Partner der Deutschen Sporthilfe und seit 2008 einer der vier "Nationalen Förderer". Mit Einführung des Deutsche Bank Sport-Stipendiums verlängert die Bank ihre Partnerschaft als "Nationaler Förderer" der Deutschen Sporthilfe um weitere drei Jahre bis Ende 2014.

Bekräftigt wird das Engagement der Deutschen Bank für den Spitzensport durch eine heute von der internationalen Strategieberatung Booz & Company vorgestellte Studie "Die gesellschaftliche Relevanz des Spitzensports in Deutschland aus Sicht der deutschen Wirtschaft". Demnach ist für 97,1 % der befragten Unternehmen der Spitzensport förderungswürdig; für 94,8 % sind Spitzensportler Vorbilder für die Gesellschaft. 95,2 % der befragten Unternehmen sehen im Spitzensport eine "hohe" bis "sehr hohe"
Bedeutung für die Gesellschaft; allerdings gilt dies nur für 31,4 % aller Befragten in Bezug auf das eigene Unternehmen. "Unsere aktuelle Studie zeigt, dass Unternehmen mit ihrem Engagement nicht nur die externe Wahrnehmung als gesellschaftlich engagiertes Unternehmen und somit bevorzugter Arbeitgeber fördern, sondern mit dem Vorbild der sportlichen Spitzenleistungen auch Motivationsschübe innerhalb ihrer Organisation erzielen. Trotzdem sind die konkreten Vorteile, die sowohl die Sportler als auch die fördernden Unternehmen aus einem entsprechenden Engagement ziehen können, noch lange nicht ausgeschöpft. Die Sporthilfe und die Deutsche Bank sind hier Vorreiter, indem sie das Engagement zum Vorteil aller Beteiligten ausbauen" sagte Dr. Rainer Bernnat, Vice President Booz & Company GmbH, bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Bei der Pressekonferenz in Frankfurt betonten Sprint-Europameisterin Verena Sailer und Turnerin Kim Bui, dass ihnen das "Deutsche Bank Sport-Stipendium" helfe, ihre sportliche Karriere mit dem studentischen Alltag besser vereinbar zu machen.

Verena Sailer (27, Leichtathletik, Europameisterin 2010 im 100m Sprint, von der Deutschen Sporthilfe gefördert seit 2003) studiert seit 2009 Sportmanagement an der Fachhochschule für angewandtes Management in Erding: "Ich studiere seit 2009 Sportmanagement, um mich schon jetzt auf die Zeit nach der sportlichen Karriere vorbereiten zu können. Denn ich will nach dem Sport nicht wieder bei null anfangen müssen. Das Studium erfordert Zeit, aber auch Geld. Das Sporthilfe-Stipendium der Deutsche Bank ist eine große Hilfe für mich."

Kim Bui (23, Turnen, EM-Dritte 2011 am Stufenbarren, von der Deutschen Sporthilfe gefördert seit 2002) studiert seit 2009 Technische Biologie an der Universität Stuttgart: "Der Kreuzbandriss
2010 war sportlich für mich ein großer Einschnitt, der mir deutlich gemacht hat, dass eine sportliche Karriere auch schnell zu Ende sein kann. Gut, dass ich nebenbei studiere und mich nicht allein auf den Sport konzentriere, hatte ich damals gedacht. Ich habe mich zurück gekämpft, gab nie auf. Das geht nur, wenn man gefördert wird. Als Team haben wir uns schon für die Olympischen Spiele in London qualifiziert. Wenn ich Ende Juli mit der Mannschaft ins Olympiastadion einlaufen darf, geht für mich ein Traum in Erfüllung."

(Stiftung Deutsche Sporthilfe)



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Bild Nr. 1 © S. Hofschlaeger / pixelio.de


 

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