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Bausparen oft teurer als Bankkredit

(bo/dapd). Während die meisten Bauherren und Immobilienkäufer sich seit Monaten über Baugeldzinsen auf Niedrigstniveau freuen, kann vielen Bausparern die Mitteilung der Bausparkasse, dass der Kredit zum Abruf bereitsteht, eine herbe Enttäuschung bereiten.

Denn das nach Jahren der Vertragsansparung endlich zugeteilte Bauspardarlehen ist nach Angaben der Bank ING-DiBA im aktuellen Zinstief oft deutlich teurer als vergleichbare Hypothekendarlehen von Banken und Sparkassen. In diesem Fall rät die Bank Bauherren, auf das Bauspardarlehen zu verzichten, sich das angesparte Vertragsguthaben auszahlen zu lassen und die Immobilie komplett mit einem günstigeren Bankdarlehen zu finanzieren.

Genauer hinschauen müssen Bausparer allerdings bei Bausparverträgen, die erst in den letzten Jahren abgeschlossen und mit hohen Einzahlungen in kurzer Zeit angespart wurden, so die Bank. Denn bei den neueren Tarifen hätten die Kassen oft sowohl den Ansparzins gesenkt als auch die Kreditkonditionen verbilligt. Effektivzinssätze auf dem aktuellen Marktniveau seien dabei durchaus drin. Liegen die Konditionen von Bank- und Bauspardarlehen dicht beieinander, helfe deshalb nur ein exakter Effektivzinsvergleich. Eine verlässliche Rechenhilfe zur Ermittlung des wahren Effektivzinssatzes von Bauspardarlehen biete die Stiftung Warentest im Internet. Ein kostenloses Rechenprogramm berücksichtige sowohl nachträgliche Zinserhöhungen als auch mögliche Gebührenerstattungen (stiftung-warentest.de; Rubrik Bauen und Finanzieren/Rechner)

(dapd )


 


 

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