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Stabilisierung

Konjunkturprogramme lösen keine Preissteigerungen im Baugewerbe aus

(bo/ddp-hes). Die Konjunkturprogramme des Bundes und des Landes haben das hessische Baugewerbe stabilisiert, ohne Preisanstiege in diesem Wirtschaftssektor nach sich zu ziehen.

Die befürchteten Preissteigerungen und «eine Überhitzung des Baugewerbes» durch die zunehmenden öffentlichen Aufträge seien ausgeblieben, sagte Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) mit Verweis auf eine aktuelle Studie der Hessen-Agentur am Montag in Wiesbaden. Erst im Februar dieses Jahres habe sich «eine leicht beschleunigte Zunahme der Baupreise» abgezeichnet, hieß es. Diese Zunahme sei allerdings auf die allgemeine Konjunkturbelebung zurückzuführen.

Der Expertise zufolge erreichte die weltweite Finanz- und
Wirtschaftskrise im ersten Halbjahr 2009 das hessische Baugewerbe. Im privaten Wirtschaftsbau seien die Aufträge in den ersten sechs
Monaten des vergangenen Jahres um mehr als ein Fünftel eingebrochen. Dies habe zu einer niedrigen Auslastung der Betriebe geführt. Laut der Statistik glichen im gesamten Jahr 2009 die öffentlichen Aufträge, die einschließlich Straßenbau um 13 Prozent oder 207 Millionen Euro wuchsen, den Rückgang in dem Baugewerbe ( Verlust von 16 Prozent oder 233 Millionen Euro) weitgehend aus.

Ministeriumsangaben zufolge hatte Hessen als einziges Bundesland
das Konjunkturprogramm des Bundes zudem mit einem eigenen Programm in Milliardenhöhe unterstützt.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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