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Länder kündigen rasche Bearbeitung der Opel-Bürgschaftsanträge an

(bo/ddp-hes). Die Bundesländer mit Opel-Standorten haben dem angeschlagenen Automobilhersteller Opel eine zügige Bearbeitung erneuter Bürgschaftsanträge zugesichert.

Darauf hätten sich Vertreter von Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Thüringen am Dienstag in Frankfurt am Main geeinigt, sagte der hessische Finanzstaatssekretär Thomas Schäfer (CDU) nach dem Treffen. Ferner sei beschlossen worden, die erneuten Bürgschaftsanträge, die das Unternehmen angekündigt hatte, «soweit möglich parallel durchzuführen». Die Länder betonten, dass jedes Bundesland auf der Basis der jeweiligen Regularien eine eigene Entscheidung treffen werde.

Am vergangenen Mittwoch hatte Bundeswirtschaftsminister Rainer
Brüderle (FDP) Staatshilfen für Opel mit der Begründung
ausgeschlossen, der Mutterkonzern General Motors habe mittlerweile
Gewinne gemacht und müsse sich auch ohne Staatshilfen sanieren
können. Opel beschäftigt an den vier Standorten Rüsselsheim (Hessen),
Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz), Bochum (Nordrhein-Westfalen) und
Eisenach (Thüringen) insgesamt rund 25 000 Mitarbeiter.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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