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Beck verteidigt Gesundheitsfonds

(bo/ddp-hes). SPD-Chef Kurt Beck hat den geplanten Gesundheitsfonds gegen Kritik verteidigt. «Der Gesundheitsfonds ist an sich nichts Böses», sagte er am Donnerstagabend beim Henkell&Söhnlein-Forum in Wiesbaden. Mit dem Fonds könne Vernüftiges getan werden. «Ich sehe nicht, dass dadurch die Belastung für die Bürger höher werden muss.» Der SPD-Chef fügte allerdings hinzu, dass sich die niedergelassenen Ärzte zu Recht über ihre zu niedrigen Honorare beklagten. Dafür stünden aber im System «Stellschrauben zur Verfügung».

Die Entscheidung über die SPD-Kanzlerkandidatur 2009 ist offenbar zumindest bei Beck selbst bereits gefallen. «Ich weiß, wen ich vorschlagen werde», sagte er. Es werde aber bei dem Zeitpunkt der Bekanntgabe Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres bleiben. Der SPD-Chef reagierte gelassen auf die aktuellen Umfragen, nach denen er als Kanzlerkandidat in der Beliebtheit bei den Wählern weiter zurückgefallen ist. Die Zahlen seien «so wie zwischen Merkel und Schröder damals», sagte Beck mit Blick auf die schlechten Umfragewerte der heutighen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor der Wahl 2005.

Beck betonte, dass er in der kürzlich überstanden Krise der SPD nach den Landtagswahlen in Hessen und Hamburg nicht an Rückzug gedacht habe. «Ich hätte es mir gar nicht erlaubt. Wenn man eine Arbeit angefangen hat, läuft man nicht davon.» Eine «halbe Baustelle» zu hinterlassen, sei für ihn eine furchtbare Vorstellung.

(rheinmain)


 


 

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