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Kunstausstellung

Städel präsentiert Spätwerk Beckmanns

(bo/dapd) Späte Werke von Max Beckmann (1884-1950) zeigt das Frankfurter Städel-Museum ab dem 7. Oktober. In der Schau "Beckmann & Amerika" würden mehr als 110 Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Skulpturen des Künstlers zu sehen sein, teilte das Museum am Montag mit. Die Ausstellung soll bis zum 8. Januar 2012 laufen.

Der großen Sonderausstellung waren langjährige Verhandlungen über Leihgaben vorausgegangen. Maßgebliche Werke der Ausstellung sollen etwa die Triptychen "Departure" aus dem Museum of Modern Art und "The Beginning" aus dem Metropolitan Museum in New York oder "Argonauten" aus der National Gallery of Art in New York sein.

Der 1884 in Leipzig geborene Beckmann lebte von 1915 bis 1933 in Frankfurt am Main. Er lehrte und arbeitete in dieser Zeit in der Städelschule. Das Städel hat daher einen großen Bestand an Werken des Künstlers. Das Frankfurter Museum zeigt allerdings erstmals eine Ausstellung über das Spätwerk des einstigen Städel-Gelehrten.

Beckmann war 1947 von Amsterdam in die USA emigriert und lebte dort zunächst in Missouri. Im Herbst 1949 zog er nach New York, wo er im Dezember 1950 am Rande des Central Parks einem Herzinfarkt erlag. Beckmanns Spätwerk wurde durch die von ihm nie zuvor erlebte räumliche Weite der USA inspiriert.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog, den die Kuratorin Jutta Schütt herausgibt.

(dadp-hes)


 


 

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