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Bekleidungskette rechnet mit höheren Preisen

(bo/dapd). Der Chef der schwedischen Bekleidungskette Hennes & Mauritz (H&M), Karl-Johann Persson, rechnet mit steigenden Preisen für Bekleidung.

Grund seien die höheren Rohstoff- und Transportkosten sowie die zusätzliche Arbeitskosten in den Produktionsländern, sagte er dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Es gebe viele Faktoren, "die momentan gegen uns sind". Allerdings sei davon die gesamte Branche betroffen.

Zugleich habe die schwache Konjunktur zuletzt zahlreiche Projekte des Unternehmens gebremst. Deswegen seien in der Vergangenheit weniger Filialen eröffnet worden. Dennoch bleibe es das Ziel, jährlich 10 bis 15 Prozent mehr Geschäfte zu eröffnen. Dies werde 2011 erreicht. Darüber hinaus habe das Unternehmen unter der den weltweit unterschiedlichen Konjunkturentwicklungen gelitten.

Mit Blick auf die weitere Expansion der Kette verwies der Enkel des Firmengründers darauf, dass H&M bislang in 38 Ländern aktiv sei. "Es gibt also noch viele Länder, in denen wir nicht sind", sagte er. Als Region nannte er die südliche Halbkugel. In Südamerika, Asien und Australien habe sich das Unternehmen bereits umgeschaut. Auf einen genauen Zeitpunkt für einen jeweiligen Markteintritt wollte sich der Manager jedoch nicht festlegen.

Großes Potenzial sieht der 35-jährige Persson zudem in Russland, China, Japan und Türkei. "Das sind riesige Märkte, in denen wir noch wachsen können." Weitere Chancen böten zudem die Online-Shops, "da das Modell im Prinzip in jedem Land funktioniert".

H&M betreibt nach eigenen Angaben rund 2.000 Filialen und beschäftigt etwa 76.000 Mitarbeiter.

(dapd )


 


 

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