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Rechtsposition bei Scheidung

Beratungskosten bei Scheidung sind keine außergewöhnliche Belastung

(bo/ddp.djn). Wer sich vor einer Scheidung anwaltlich beraten lässt, um beim Unterhalt und Versorgungsausgleich seine Rechtsposition in Erfahrung zu bringen, kann die entsprechenden Kosten nicht als außergewöhnliche Belastung absetzen. Das hat das Hessische Finanzgericht (AZ: 4 K 2858/07) entschieden.

Absetzbar sind demnach ausschließlich die bei der Scheidung entstehenden Kosten, die eine gerichtliche Entscheidung voraussetzen. Alle anderen Kosten sind nicht als außergewöhnliche Belastung absetzbar.

Das gilt übrigens auch, wenn ein Ehepartner bei den eigentlich absetzbaren Kosten einen höheren Anteil übernimmt, als das Gericht in seiner Entscheidung vorgesehen hat. Selbst dann sind nur die Kosten absetzbar, die das Gericht in der Kostenentscheidung ausgeurteilt hat.

(Redaktion)


 


 

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