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Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung, eine sinnvolle Sache - nicht nur für Berufstätige

Die Zeiten, in denen hauptsächlich Handwerker durch körperliche Schäden von der Erwerbsunfähigkeit bedroht waren, sind lange vergangen. Psychische Erkrankungen, Krebs, Kreislaufbeschwerden und chronische Rückenleiden sorgen für steigende Ausfallquoten auch in anderen Berufszweigen. Statistisch gesehen scheidet heute jeder vierte Arbeitnehmer gesundheitsbedingt aus dem Berufsleben aus, bevor er das Rentenalter erreicht.

Was das für die finanzielle Lage der Betroffenen bedeutet, lässt sich leicht nachvollziehen. Die durch die Berufsunfähigkeit entstehende Versorgungslücke muss geschlossen werden, ansonsten ist in den meisten Fällen eine enorme Verschlechterung der Lebensqualität die Folge. Wer nämlich nach 1960 geboren wurde hat seit 2001 im Falle des Verlustes der Arbeitsfähigkeit keinen Anspruch mehr auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente .

Privat für den "Fall des Falles" vorsorgen

Als private Absicherung bieten Versicherungen daher die häufig mit der Abkürzung "BU" bezeichnete Berufsunfähigkeitsversicherung an. Aber Unfälle und Erkrankungen lauern nicht nur im Berufsleben, was ist also mit Hausfrauen und Studenten? Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung springt auch hier ein und leistet die vereinbarte Unterstützung, denn auch wenn die Hausfrau für ihre Arbeiten keine finanzielle Vergütung bekommt, so entsteht durch ihre Arbeitsunfähigkeit eine Versorgungslücke, die Hausarbeit muss schließlich weiterhin erledigt werden und das nötigenfalls von einer bezahlten Haushaltshilfe. Studenten werden erst fünf Jahre nach Eintritt ins Berufsleben von der gesetzlichen Rentenversicherung abgesichert, haben vorher nicht einmal Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Eine private Altersvorsorge haben sie für gewöhnlich ebenfalls noch nicht aufbauen können. Deshalb macht die Berufsunfähigkeitsversicherung auch für Hausfrauen und Studenten durchaus Sinn.

Nicht nur auf den günstigsten Preis achten

Ein Versicherungsvergleich im Internet fördert schnell das günstigste Angebot zu Tage, aber Vorsicht, neben preiswerten Beiträgen sollte auch auf andere Konditionen Wert gelegt werden. Gerade, wer sehr jung in die Versicherung eintritt hat mit größter Wahrscheinlichkeit einige Veränderungen seiner Lebensumstände vor sich. Von daher ist es ratsam, dass die Versicherung flexibel angepasst werden kann, wenn sich etwa die Familienverhältnisse aufgrund von Heirat oder Nachwuchs verändern. Der Wechsel in ein neues Arbeitsverhältnis oder in die Selbständigkeit ändert ebenfalls die Versorgungsansprüche. Die Versicherung sollte deshalb für entsprechende Änderungen der vertraglichen Konditionen offen sein.

Vor dem rechtsgültigen Abschluss der Police schadet es auch nicht, sich einmal darüber zu informieren, wie die Prozessquote des Versicherers ist. Sind viele Klagen von Kunden wegen Nichtleistung anhängig, bedeutet dies, dass die Assekuranz nur ungern ihrer Leistungspflicht nachkommt. In diesem Fall: lieber die Finger davon lassen!

(Redaktion)


 


 

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