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Effektiveres Modell

Beschäftigtentransfer ist wirksamer als die Agentur für Arbeit

Beschäftigtentransfergesellschaften bringen Arbeitnehmer, die die Kündigung erhalten haben, wirksamer wieder in eine neue Anstellung als die Bundesagentur für Arbeit. Diese Auffassung vertreten 86 Prozent der im Personalwesen tätigen Fach- und Führungskräfte, wie eine aktuelle Umfrage* des Bundesverbandes der Träger im Beschäftigtentransfer e.V. (BVTB) ermittelt hat. Transferanbieter mit hohen Qualitätsstandards, wie die auditierten und zertifizierten BVTB-Mitglieder, vermitteln nach Meinung aller befragten HR-Manager mindestens 60 Prozent der Transferkunden in ein neues Arbeitsverhältnis. 78 Prozent der Personalprofis sind darüber hinaus der Auffassung, dass diese zertifizierten Dienstleister eine Vermittlungsquote von wenigstens 70 Prozent erreichen. Ein knappes Drittel der Personaler (30 Prozent) kalkuliert sogar, dass durch den qualifizierten Beschäftigtentransfer geringstenfalls 80 Prozent der Transferteilnehmer wieder eine neue Arbeitsstelle finden. Bei Verzicht auf Anwendung und Kontrolle solcher verbindlichen Qualitätsstandards sinkt nach Erfahrung der befragten HR-Spezialisten die Wirksamkeit der Transfergesellschaft durchschnittlich auf unter 50 Prozent.

Ebenfalls 80 Prozent der Personalexperten rechnen damit, dass noch in diesem Jahr bis zu 150.000 von Entlassung betroffene Menschen durch den Beschäftigtentransfer auf ihrem Weg in eine neue Anstellung begleitet werden. 20 Prozent der befragten Personaler gehen sogar von mindestens 200.000 Betroffenen aus, denen noch in diesem Jahr geholfen werden muss. Angesichts von rund 1,1 Millionen Kurzarbeitern bietet der Beschäftigtentransfer also nur für rund ein Zehntel eine Perspektive, warnt der BVTB vor den Folgen der befürchteten Entlassungswelle in diesem Herbst.

Im Vergleich zur konventionellen Arbeitsvermittlung durch die Bundesagentur für Arbeit halten 94 Prozent der Fach- und Führungskräfte den Beschäftigtentransfer für wirksamer und 76 Prozent der Befragten stufen ihn als wirtschaftlicher ein. Im Falle betrieblich notwendiger Entlassungen liegen die volkswirtschaftlichen Kosten bei Einschaltung einer Beschäftigtentransfergesellschaft nicht einmal halb so hoch wie beim herkömmlichen Weg über Kündigung, Abfindung , Arbeitslosengeld I und II sowie Vermittlung über die Arbeitsagentur, hat der BVTB in einer Modellrechnung aufgezeigt.

* Für die BVTB-Umfrage wurden 100 Arbeitsmarkt- und Personalexperten interviewt.

Der Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer (www.bvtb.de) entwickelt die Instrumente des Beschäftigtentransfers weiter, fördert ihren Einsatz und vertritt sie in der Öffentlichkeit. Er setzt Standards für die Beratung sowie Projektsteuerung und -abwicklung, um die Qualität und Transparenz des Beschäftigtentransfers in der Breite zu gewährleisten und seine Verantwortung gegenüber Teilnehmern, Personal abgebenden Unternehmen und der öffentlichen Hand zu sichern. Ein zertifiziertes Zulassungsverfahren lässt nur Transferanbieter im BVTB zu, die die hohen Standards des "Qualitätslabels BT" erfüllen.

Weitere Informationen: BVTB - Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer e.V., Chemiepark Knapsack, Industriestraße / Geb. 0196, 50354 Hürth, Tel. 02233 48-6599, Fax: 02233 48-946599, E-Mail: [email protected], Web: www.bvtb.de PR-Agentur: euro.marcom dripke.pr, Tel. +49 611 97315-0, E-Mail: [email protected]

(Redaktion)


 


 

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