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HeidelDruck verringert Fehlbetrag

(bo/dapd). Der Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen kommt operativ langsam wieder aus den roten Zahlen. Dennoch hat der Konzern wegen der hohen Finanzierungskosten im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 zum zehnten Mal in Folge einen Verlust geschrieben.

Wie der weltweit größte Druckmaschinenhersteller am Mittwoch mitteilte, wurde für den Zeitraum zwischen Juli und Ende September vor Zinsen, Steuern und Sonderposten ein Fehlbetrag von 6 Millionen Euro verbucht. Im Vorjahr hatte sich das Minus noch auf 65 Millionen Euro belaufen.

Gründe für die Verbesserung sind den Angaben zufolge neben dem Umsatzanstieg von 499 Millionen auf 633 Millionen Euro auch die erfolgreichen Sparbemühungen. Wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise hatte HeidelDruck in den vergangenen Jahren kräftig gespart und wird unter anderem durch Stellenabbau ab dem Geschäftsjahr 2011/12 fast eine halbe Milliarde Euro weniger ausgeben. Ende September beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 16.200 Beschäftigte, 2.000 weniger als noch vor einem Jahr.

Unter dem Strich schrieb der MDAX-Konzern im zweiten Quartal aufgrund der drückenden Finanzierungskosten einen Verlust von 36 Millionen Euro. Im Vorjahr war jedoch noch ein Fehlbetrag in 78 Millionen Euro verzeichnet worden.

Wie es weiter hieß, entwickelten sich die Auftragseingänge erneut positiv. "Die anhaltende konjunkturelle Erholung hat im ersten Halbjahr zu einer gestiegenen Investitionsbereitschaft unserer Kunden geführt. Allerdings entwickeln sich die Regionen sehr unterschiedlich: Während Asien, Lateinamerika und Europa zulegen, ist vor allem im wichtigen US-Markt nach wie vor keine deutliche Belebung zu erkennen", sagte der Vorstandsvorsitzende Bernhard Schreier.

Angesichts der weiteren Geschäftserholung bestätigte der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr. So rechnet HeidelDruck für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr weiterhin mit einem moderaten Umsatzwachstum. Operativ soll zudem ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden, netto wird dagegen ein deutlicher Verlust erwartet.

(dapd )


 


 

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