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Betriebsgelände Frankfurt-Sachsenhausen

Binding-Brauerei dringt auf Geländetausch in Frankfurt

(bo/ddp-hes). Die Binding-Brauerei will ihr Betriebsgelände in Frankfurt-Sachsenhausen zuzahlungslos gegen eine Planungsfläche im Stadtteil Nieder-Eschbach eintauschen. Das Unternehmen wolle auf diese Weise Vorwürfe entkräften, auf Immobiliengewinne zu spekulieren, sagte der vorsitzende Geschäftsführer der Binding-Konzernmutter Radeberger, Ulrich Kallmeyer, am Dienstag in Frankfurt. Er sei enttäuscht, dass er trotz des seit mehr als drei Wochen zurückliegenden Angebots noch kein «positives Signal» von der Stadt erhalten habe.

Binding will seinen Standort am Sachsenhäuser Berg am Fuß des
Henninger-Turms aufgeben, weil das Gelände für die verfügbare
Brauereitechnologie ungeeignet sei sowie Produktion und Logistik auf
einer größeren Betriebsfläche umweltgerechter realisiert werden
können. Das infrage kommende Areal in Nieder-Eschbach liegt teilweise
in einem Landschaftsschutzgebiet. Die Stadt Frankfurt hat dem
Radeberger-Konzern daher vorgeschlagen, das Neubauprojekt im
Stadtteil Höchst anzusiedeln.

Der Standort in Höchst sei wegen seiner Chemie-Tradition für eine
Brauerei ungeeignet, sagte Kallmeyer. Für Frankfurt stünden 500
Arbeitsplätze auf dem Spiel, fügte er hinzu.

(Redaktion)


 


 

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