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Bio macht Schule

Bio-Energie für das Schulzentrum Eiterfeld Landrat Woide nimmt Mikrogasturbinen in Betrieb

In der Eiterfelder Lichtbergschule verwandeln künftig drei hochmoderne Mikrogasturbinen Bio-Energie in Strom und Wärme. Landrat Bernd Woide nimmt die umweltfreundliche Energieanlage am Mittwoch, 3. Dezember 2008, offiziell in Betrieb. Im Auftrag des Landkreises Fulda sorgt das ÜWAG-Tochterunternehmen SynEnergie GmbH für die bedarfsgerechte Wärmeversorgung der Grund- und der Gesamtschule und verschiedener angeschlossener Wärmekunden. Die Bereitstellung des Biogases, mit dem die Anlage betrieben wird, übernimmt Landwirt Volker Hilpert aus Eiterfeld.

Das Herz der Anlage sind die drei Mikrogasturbinen des Berliner Unternehmens Greenvironment GmbH. Die Hightech-Minikraftwerke im Keller der Lichtbergschule stellen rund 330 Kilowatt Wärmeleistung und 195 Kilowatt elektrische Leistung zur Verfügung. „Die Mikrogasturbinen funktionieren im Prinzip wie ein kleines Flugzeugtriebwerk“, erläutert Dipl.-Ing. (FH) Ludwig Montag, Geschäftsführer der SynEnergie GmbH. Das ÜWAG-Tochterunternehmen ist als Partner des Landkreises Fulda zukünftig für die Wärmeversorgung der Lichtbergschule, der zugehörigen Sporthalle sowie der Grundschule Eiterfeld und zweier benachbarter Kindergärten zuständig. Vorteile der Mikrogasturbinen: Sie arbeiten besonders effizient , sauber und geräuscharm. Außerdem ist die neue Technik sehr langlebig und wenig wartungsintensiv.

Das Biogas für den Betrieb der Mikrogasturbinen wird in einer bestehenden Anlage auf dem Hof Hilpert außerhalb Eiterfelds durch Vergärung von Silage und Gülle erzeugt. Über eine neu verlegte, rund 1,7 Kilometer lange unterirdische Leitung gelangt das Biogas zur Lichtbergschule, wo die Mikrogasturbinen Strom und Wärme daraus erzeugen. „Dass wir auf Biogas aus einer bestehenden Anlage zurückgreifen können, macht das hier umgesetzte Energie-Konzept in höchstem Maße effizient und somit ökonomisch und ökologisch interessant“, so SynEnergie-Geschäftsführer Ludwig Montag: Durch die Verwendung des Biogases als Brennstoff arbeitet die Mikrogasturbinen-Anlage praktisch CO2-neutral. Ein zusätzlicher Öl-Heizkessel, den die SynEnergie GmbH in der Lichtbergschule betreibt, kann in Spitzenlastzeiten zur Unterstützung der Turbinen zugeschaltet werden. Bei Bedarf – etwa bei Wartungsarbeiten – übernimmt der Kessel die Wärmeversorgung vorübergehend auch komplett.

Gegenüber dem Landkreis Fulda tritt die SynEnergie GmbH als Contracting-Partner auf. Das heißt, sie kümmert sich um die bedarfsgerechte Wärmeversorgung und den optimalen Betrieb der Anlage inklusive aller Service- und Instandsetzungsarbeiten. Der Schulträger zahlt für den individuellen Rundum-Service eine feste Contracting-Rate, mit der er langfristig kalkulieren und Kosten sparen kann.

Die SynEnergie GmbH ist ein Energie-Dienstleistungsunternehmen aus Fulda und bietet Unternehmenskunden und Kommunen individuelle Lösungen in den Bereichen Strom, Wärme, Kälte und Licht. Sie übernimmt Planung, Errichtung, Betrieb und Optimierung energietechnischer Anlagen und kümmert sich um den effizienten Einsatz der erzeugten Energien. Bei der Energieerzeugung mit dezentralen Kraftwerken unterschiedlicher Größe kann das Unternehmen auf umfassende Erfahrung zurückgreifen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Nutzung erneuerbarer Energien und effizienten Kraft-Wärme-Kopplungssystemen.

Quelle: SynEnergie GmbH

Quelle Foto: Lichtbergschule

(Redaktion)


 


 

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